Montag, 11. Mai 2009
Bring - Hol
2. Das Kriterium bei der Auswahl war, was brauche ich nicht mehr, was aber andere brauchen können. Zudem muss es funktionstüchtig und sauber sein.
3. Wir konnten uns nicht so gut von den Gegenständen trennen, weil sie mit emotionalen Erinnerungen verbunden waren.
4. Es war speziell zu sehen, was alles für Gegenstände zusammenkamen. Es waren z.T auch sehr schöne Sachen, die durchaus Gebrauch im eigenen Haushalt finden können. Es kam Flohmarkstimmung auf, jedoch musste dafür nicht in den Geldsack gelangt werden. Es kamen uns Kindheitserinnerungen auf. Auch fragten wir uns, was für eine Geschichte hinter diesen Gegenständen verborgen ist.
5. Schön ist, wenn die eigenen Sachen Anklang gefunden hatten, jedoch ist es auch nicht weiter tragisch, wenn sie ins Brockenhaus gehen. Diese Gegenstände finden sicher dort weiter Verwendung.
6. Tendenziell wurde mehr mitgebracht als schlussendlich ausgewählt. Vereinzelt gab es aber auch Mitglieder unserer Gruppe, die mehr ausgewählt haben.
7. Es müssen klare Regeln bekannt gegeben werden, was mitgebracht werden soll und darf. Kriterium müsste sein, Funktionstüchtigkeit, Vollständigkeit und Sauberkeit. Sonst könnte das im ähnlichen Rahmen in einer Schule durchgeführt werden.
Dienstag, 5. Mai 2009
Im Auftrag der Nachhaltigkeit
Wir machen uns auf den Weg Richtung Fussballplatz. Durch Sumpf und Matsch gelangen wir schliesslich zum Afrika-See, der etwas versteckt hinter dem Fussballrasen liegt. Wir studieren die Angaben über das Naturreservat und geniessen (unter den Schirmen) den Blick über den Weiher. Fotos werden geschossen. Danach gehts zurück downtown, nämlich ins Bahnhofbuffet. Unter Fliegengeschwirr (besonders um Sandras Kopf.. tja..?!) besprechen wir das weitere Vorgehen. Ein Flugblatt soll entstehen, worin Nachhaltigkeit thematisiert und natürlich auch das Naturschutzgebiet Afrika vorgestellt wird. Wir arbeiten an Texten, Fotos und Lageplänen. Die Fliegen summen in der Luft. So vergeht die Zeit schnell, während unser Flugblatt entsteht. Gegen Mittag trennen wir uns und ziehen in alle Richtungen davon.
Dienstag, 7. April 2009
Rückmeldung
obschon manche von Ihnen durch die beiden letzten Wochenblogs mitten im Schlussspurt für die Bachelorarbeit „erwischt“ wurden, haben Sie sich doch mehrheitlich den Aufträgen zu Natur und Achtsamkeit gestellt und dabei Erfahrungen gemacht. Diejenigen, die ihre BA für eine Stunde weglegen konnten, fanden weitgehend, dass dies gewonnene und nicht vertane Zeit ist, dass durch den Aufenthalt in der Natur Energie, die vorher gefehlt hat, zurückkommt. Einfach nur sein, wahrnehmen, sich öffnen und die automatisierten Gedanken für eine Weile loslassen, das ist Balsam für die Seele und purer Stressabbau. Danke für die eindrücklichen Beschreibungen und Selbstbeobachtungen! Entspannung, Ruhe, Vertrauen, Schönheit, Fluss des Lebens, Eingebundensein sind Stichwörter, die aufscheinen. Diejenigen, die sich jetzt nur theoretisch über ihre Naturbeziehung geäussert haben oder im Auto/Zug die Natur „erlebt“ haben mögen doch an einem herrlichen Frühlingstag die entgangene Erfahrung nachholen. Es lohnt sich!
Ihre Achtsamkeitsblogs erzählen viel über achtsames Handeln für eine nachhaltige Zukunft. Sie sind wirklich aufmerksam geworden für das, was Sie selber und andere tun oder unterlassen. Auch die PH kommt nicht ungeschoren weg, nicht zu Unrecht. Lassen Sie es uns doch wissen, wenn Ihnen etwas auffällt und ärgern Sie sich nicht im Stillen. Gemeinsam können wir mehr erreichen und etwas verändern.
Für mich hat Achtsamkeit zunächst nicht die Handlungskomponente, sondern ich versuche mit den Übungen oder Erinnerungszetteln aus automatischem Denken und Tun aufzuwachen und in Kontakt zu kommen mit mir selbst,bewusst und ohne zu urteilen im gegenwärtigen Moment zu sein, in Harmonie mit mir und der Welt zu leben. Die aus der Buddhistischen Praxis stammende Achtsamkeit hat sich säkularisiert und ist heute als Fundament zum Handeln weit verbreitet. Der Mediziner Jon Kabat Zinn hat mit seinen Büchern und CDs eine wunderbare Basis für Stille und Selbstbesinnung im Alltag geschaffen (Tipp auch für den hektischen Berufsalltag einer Junglehrerin/eines Junglehrers: Im Alltag Ruhe finden, Fischer Verlag, 2007).
Ich wünsche Ihnen von Herzen sonnige Ostertage mit viel Ruhe und Entspannung
U.Frischknecht
PS: In der Woche nach Ostern werde ich mich mit ein paar wenigen Leuten aus meinen vier Bloggruppen in Verbindung setzen, die den Modulnachweis nicht vollständig erfüllt haben. Für die meisten gilt: Aufträge gut bis sehr gut erfüllt.
Sonntag, 22. März 2009
Ich sitze und höre...
Ich fühle mich sehr mit der Natur verbunden, denn ich als Mensch bin ein Teil davon. Ich bin mir auch bewusst, dass ich Teil eines Natürlichen Kreislaufes bin. Ich lebe von der Natur, sie gibt mir zum Beispiel Luft zum Atmen und Nahrung. Der Naturbezug geht aber oft verloren und man fühlt sich nicht zuständig, dass die Natur im nahen Umfeld so bestehen kann, wie sie ist.
Mein Handeln für eine nachhaltige Zukunft hat sicherlich auch etwas mit meinem Naturbezug zu tun. Ich möchte, dass die Natur um mich herum möglichst so erhalten bleibt, damit ich mich weiterhin darin bewegen kann. Sie soll mir weiterhin als Erholungsraum erhalten bleiben. Die bewusste Wahrnehmung in der Natur zeigt einem auch, dass der Mensch die Natur reichlich beeinflusst.
Donnerstag, 19. März 2009
Nur Blau
Dieser Traum geht mir wieder durch den Kopf während ich hier am Ufer des Bodensees sitze - das Blau vor mir. Es weckt dieselben Empfindungen in mir.
Ich spüre den der Jahreszeit entsprechenden noch etwas frischen Wind und binde meinen Schal etwas enger um den Hals. Dabei höre ich den Wellen zu. Eine Amsel pfeift ganz in der Nähe ihr melancholisches Lied. Ich schwanke zwischen Schwermut und der Erinnerung an die Leichtigkeit meines Fluges.
Mein Blick gleitet wieder über das Blau, das Vertrauen in mich und das Leben, die Geborgenheit in der Natur.
Auf dem Balkon
Ich setzte mich am freien Nachmittag auf den Balkon und liess mir die Sonne auf das Gesicht scheinen. Dabei konnte ich Rorschach und den Bodensee überblicken. Mit jedem Sonnenstrahl wurde es mir wärmer und ich liess mich fallen. Ich hörte die Vögel pfeiffen und der Wind blies leicht über mein Gesicht. Die Blätter liessen ein leises Rascheln ertönen und von der Ferne hörte ich die Autobahn. Doch wenn ich mich auf die Naturgeräusche konzentrierte, viel diese ganz weg.
Langsam verlor ich die Zeit und plötzlich wurde ich von meiner Katze wieder zurückgeholt, indem sie mir auf den Schoss sprang. Die eine Stunde war auch vorbei und ich überlegte mir, was mir dieser Ausflug in die Natur gebracht hatte und mir wurde klar, dass solche Momente in unserem stressigen Studentenleben zu kurz kommen. Tag für Tag sitzen wir vor dem Computer, schreiben an unserer Bachelorarbeit oder haben sonstige Verpflichtungen. Das Entspannen und einfach fallen lassen, können wir uns kaum mehr leisten. Dabei wäre es wichtig, uns viel mehr Zeit für solche Momente einzuräumen und die schönen Aspekte der Natur zu geniessen.
Ich habe mir vorgenommen, nach der Bachelorarbeit ein Wochenende einfach nur zu geniessen und in die Natur zu gehen. Ebenfalls werde ich hoffentlich mehr Gelegenheit haben, die Sonne und die Umgebung auf mich wirken zu lassen.
Mittwoch, 18. März 2009
Die Ruhe in der Natur
Meine Gedanken waren zu Beginn voll mit Dingen wie Bachelorarbeit, Modulnachweise, Diplomprüfungen, Bewerbungen, usw., die wie lästige Kletten mein momentanes Leben begleiten. Doch irgendwie schaffte ich es dann doch noch, all diese üblen Gedanken für mindestens eine Stunde zu vergessen.
Mein Zuhause befindet sich ausserhalb des Dorfes, wo es einigermassen ruhig zu und her geht und so horchte ich von da aus der Natur. Ich notierte mir verschiedene Geräusche, welche mir in dieser kurzen Zeit zu Ohren kamen. Was mir vor allem auffiel war, dass eine wirkliche Stille nie vorhanden war. Ständig war irgend ein Geräusch zu hören; vorbeifahrende Autos, kreischende Kinder, Flugzeuge, die Eisenbahn, der Traktor des Landwirtes und sogar das Militär hatte noch eine Schiessübung, die von der Ferne zu hören war.
Was mich jedoch am meisten fesselte war der Gesang eines Vogels, welcher sich auf dem Baum neben meiner Wohnung am einnisten war. Und erst beim genaueren Hinhören bemerkte ich, dass auf diesem Baum noch andere Vögel ihre Gesänge zum besten gaben. Ich konnte an diesem Abend mindestens fünf verschiedene Gesänge hören, welche ich aber leider nicht zuordnen kann.
Was mir aber in diesem Abend viel bewusster wurde war, dass die vom Mensch erzeugten Geräusche im Gegensatz von den Geräuschen der singenden Vögel extrem lästig und störend waren. Ich sollte daher vermehrt die Ruhe in der Natur suchen. Leider ist es aber sehr schwierig geworden, diese Ruhe überhaupt zu finden.
Montag, 16. März 2009
Laut Wikipedia bezeichnet das Wort Natur alles, was nicht vom Menschen geschaffen wurde. In unserer Gesellschaft, in unserem Alltag sind wir nur von Dingen umgeben, die der Mensch erfunden hat. Einzig die Natur ist mächtiger als der Mensch!
Heute schien die Sonne, also beschloss ich an den Rhein zu gehen und dort ein wenig zu verweilen. Ich sass am Ufer, auf den Steinen, und schloss die Augen. Wir sind uns oft gar nicht bewusst, wie viel wir mit dem Auge nicht wahrnehmen können. Dadurch, dass ich die Augen zu hatte, konnte ich besser auf die Natur achten. Zwitschernde Vögel, ein kühler Wind, die Äste der Bäume, das rauschende Wasser, die plätschernden Fische, all das kann man mit den Ohren "sehen" wenn man genau hinhört. Man ist vom Rest der Welt isoliert, man vergisst alles um sich.
Als ich da sass, merkte ich, dass wir den Lauf der Natur nicht ändern können. Sie geht ihren Weg, ob wir es wollen oder nicht. Der Mensch hat überhaupt keinen Einfluss auf die Natur und ehrlich gesagt, finde ich das in Ordnung so; zu wissen, dass wir Menschen nicht allmächtig sind.
Eigentlich wäre nicht schlecht, öfters in die Natur zu gehen um sich dort aufzuhalten. Ich glaube, auf diese Weise würden wir sie mehr schätzen. Das Problem ist, wir werden von unserer Gesellschaft und Umgebung so gestresst und wir müssen wie Roboter funktionieren, dass wir gar keine Zeit haben, etwas für unsere Seele und unser Gewissen zu tun. Wir sollten trotzdem der Natur Sorge tragen, denn sie ist das einzige, was uns ewig bleiben wird.
Der Fluss des Lebens
So lässt sich ein Besuch in der Natur immer als ein Geschenk und eine Bereicherung erfahren und gibt neue Energie um das Leben in den richtigen Wegen zu gehen. Ein Grund mehr, um der Natur und der Umwelt Sorge zu tragen, da wir auf sie angewiesen sind und nicht umgekehrt. Durch Nachhaltigkeit beeinflussen wir den Lauf der Natur und so auch den Lauf unseres Lebens. Lassen wir den Fluss weiter fliessen, so gewähren wir auch unserem Fluss des Lebens sich weiter zu entwickeln.
Sonntag, 15. März 2009
Mountains
Das ist mir am See auch wieder aufgefallen. Es war so schön und doch wurde die Idylle gestört von den Geräuschen der Autos, da in der Nähe eine Strasse ist. Das macht dann vieles kaputt. Ich habe mich dann gefragt, wohin man gehen müsste, um wirklich die Ruhe der Natur geniessen zu können, wobei mir wieder die Berge in den Sinn kamen. Doch die Menschen, die gesundheitlich nicht mehr im Stande sind zu wandern, die können diese Ruhe ja nirgends mehr wirklich geniessen, das ist echt traurig…
Was mir auch aufgefallen ist, ist das Vogelgezwitscher, das man wieder überall hört und das richtig die Frühlingsgefühle in einem weckt. Die Natur nimmt trotz allem immer ihren Lauf, egal wie sehr wir Mensch sie beeinflussen. Das ist beeindruckend…
Mir geben solche Momente mit der Natur sehr viel und sie machen mir einmal mehr bewusst, was wir eigentlich alles an der Natur haben und wie wertvoll sie ist. Es sind aber auch genau diese Momente, die einem wieder in Erinnerung rufen, wie wichtig es ist, dieser Natur auch Sorge zu tragen und etwas für die Nachhaltigkeit zu tun.
Post Post-It
Unser Wochenimpuls ist interessant. Wie viel nehmen wir von unserer Umgebung bewusst wahr? Vieles ist doch super schnell wieder vergessen gemäss dem Motto: „Aus den Augen, aus dem Sinn“.
Ich meine, meine Achtsamkeit ist jetzt schon hoch, doch auch ich konnte durchaus achtsam Neues entdecken und auch wahrnehmen. So entdeckte ich auf dem fast alltäglichen „Schulweg“, vom Bahnhof zur PHSG, eine Palme in einem Garten. Insgesamt zwei Jahre begehe ich diesen Weg schon und trotzdem ist diese exotische Pflanze meiner Wahrnehmung entgangen.
Was tägliche Rituale angeht, so entgehen die automatisierten Vorgehensweisen oft der bewussten Wahrnehmung, weil sie eben alltäglich sind. Wie schnell ist ein Liter aus dem Hahne geflossen, nur weil das Wasser etwas zu kalt oder zu warm ist. Das ist Trinkwasser, das ohne Nutzen abfliesst in die Kanalisation. Aber auch unter der Dusche, zuerst wird die richtige Temperatur eingestellt und erst dann kommt der Schritt darunter. Ich will ja nicht erfrieren unter der eiskalten Dusche! Es gibt auch andere Beispiele aus dem Alltag. So öffne ich den Kühlschrank, ohne genau zu wissen, was eigentlich gesucht wird, stehe dann da und entscheide mich das EINE oder ANDERE dem Kühlschrank zu entnehmen. Könnte man sich auch vorgängig Gedanken machen, was will ich eigentlich aus diesem Ding, namens Kühlschrank? Solche Beispiele gibt es viele, es sind zwar KLEINIGKEITEN, jedoch sollte das einem bewusst sein.
Erst das, was ich bewusst wahrnehme, kann ich bewusst bewerten, ich denke darüber nach und das macht durchaus Sinn.
Samstag, 14. März 2009
bewusst wahrnehmen
So stellte ich fest, dass ich durch diesen Vorsatz eher mit offenen Augen durch die Strassen gelaufen bin und mich bewusster mit Nachhaltigkeit beschäftigt habe....
Eigentlich eine tolle Sache, wenn man sich bestimmtes so spezifisch vornimmt...
Freitag, 13. März 2009
Augen auf
Wie können sie so protzig mit ihren Autos herumfahren, die die reinsten Benzinschleudern sind? Wie können sie einfach den Abfall auf den Boden werfen, obwohl es überall Abfalleimer hat? Wieso sind die Raucher nicht fähig, ihre Zigarettenstummel artgerecht zu entsorgen? Die Bahnhöfe sind doch die reinsten Aschenbecher!
Es ist unglaublich, was der Mensch mit der Welt anstellt – früher war alles schönste Natur und heute stehen überall Häuser und Fabriken. Eigentlich darf ich mich gar nicht zu sehr damit auseinander setzten, denn sonst muss ich mich langsam fragen, ob es noch verantwortbar ist, diese Welt an eigene Kinder weiter zu geben…
Trotz allem versuche ich für mich, weiterhin auf kleine Dinge zu achten. So ist es schon längst zur Selbstverständlichkeit geworden, das Licht nur dort brennen zu lassen wo ich es auch wirklich brauche. Oder nur mit kaltem Wasser die Zähne zu putzen und es nicht laufen zu lassen, während dem ich meine Zähne reinige. Oder bei der Spülung immer auf den Stoppknopf zu drücken, wenn es nicht mehr Wasser benötigt. Auch ziehe ich beim Fernseher immer den Stecker, wenn ich ihn abschalte. Ebenso lasse ich es das Akkuladegerät nicht in der Steckdose stecken, wenn ich es nicht brauche – denn obwohl ich das Handy nicht angeschlossen habe, wird so Strom abgezogen.
Es sind die kleinen Dinge, die mir das Gefühl vermitteln, der Umwelt einen kleinen Dienst zu erweisen und etwas gegen meine Hilflosigkeit zu tun…
Immer achtsam sein
Ich bin der Meinung, dass ich von Natur aus schon sehr bewusst und achtsam durch die Welt gehe. Diese Woche tat ich es noch bewusster, in dem ich mir an jedem Tag einige Notizen machte.
Am Montag war der Tag, wo ich mir vor allem Notizen über die Verhaltensweisen meiner Mitmenschen machte. So nehmen bestimmte Zugpendler Gratiszeitungen aus den Kästen, stöbern einige Minuten herum und werfen diese als gelesen zur Seite. Schon stöbern sie in der nächsten Zeitung, in der eigentlich das gleiche steht und welche genau dasselbe Ende findet. Ich frage mich, ob es diese Gratiszeitungen wirklich braucht?
Was das Verhalten meiner Freunde angeht, so bezeichne ich dieses als bequem und faul. Bei unseren Treffen kommen sie eigentlich immer mit dem Auto, auch wenn sie nur einige wenige Hundert Meter zu Fuss gehen müssten. Auch ich könnte problemlos das Auto benutzen, das es in der Garage nur darauf wartet, endlich gefahren zu werden. Wenn es zeitlich aber möglich ist bevorzuge ich den Fussmarsch. Damit mache ich nicht nur der Umwelt, sondern auch mir einen Gefallen. Ich bewege mich und atme zugleich „frische“ Luft ein. Auch habe ich Zeit, die Natur in ihrer Schönheit genauer zu betrachten.
Am Dienstag sowie am Donnerstag legte ich meine Achtsamkeit vor allem auf das Wetter und ihr Naturschauspiel. Am Dienstag schneite es, zugleich schien die Sonne und kurz darauf blies der Wind und Regen setzte ein. Einige Zeit später schien wieder die Sonne und es begann wieder zu schneien. Solche Tage gibt es wirklich nur wenige im Jahr und oft nehmen wir sie gar nicht wahr.
Am Donnerstag überlegte ich mir sogar, aufgrund des wunderschönen Naturschauspiels, welches sich mir am Morgen früh auf dem Sarganser Bahnhof präsentierte, nicht in die Schule zu gehen. Die Sonne ging langsam auf und erleuchtete mit ihren hellroten und einzigartigen Sonnestrahlen die Spitzen der Churfirstenkette. Wer die Churfirsten kennt weiss vielleicht, wovon ich spreche. Es war schade, dass ich dieses Schauspiel nicht zu Ende sehen konnte, denn ich musste mich ja in den Regioexpress nach Rorschach setzen, wo ich mich dafür über das Leseverhalten der Fahrgäste „erfreuen“ konnte!
Donnerstag, 12. März 2009
CE MUNDRO' O MIRO'!
Ce mundró o miró!
Wie schön ist die Welt!
Mit diesem Ausspruch in der Sprache der Roma beginnt die Reise in die Welt dieser Menschen. Dieses Volk lebt auf dem ganzen Erdball verstreut. Sein Schicksal gleicht dem der Juden: Verachtet und Verstossen befanden sich die Roma immer auf der Flucht, konnten nirgends heimisch werden. Immer wieder in ihrer hauptsächlich traurigen Geschichte wurden sie dsikriminiert, verfolgt, und ermordet. Diese Verbrechen geschahen nicht nur in den Konzentrationslagern der Nazis, sondern sind heute BRANDaktuell. Die Bilder von brennenden Roma-Siedlungen und brennenden Menschen erreichen uns aus Italien. Im Bildband findet sich daher viel Leid, Elend und Armut... und dennoch: Ce mundró o miró! Es ist beeindruckend!
Nachhaltigkeit bedeutet für mich ebenfalls, dafür zu sorgen, dass neben der Natur auch die Kulturen dieser Welt bewahrt werden. Vielfalt anstatt Einheitsbrei! Sie ist es, die in der Natur wie unter uns Menschen den Reichtum dieser Welt ausmacht!
P.S. Daneben habe ich diese Woche immer alle Lichter hinter mir gelöscht, dabei gemerkt, wie nachlässig ich zuvor oft gewesen bin, habe den Fernseher nie auf Standby gelassen, weniger lange geduscht, den Amseln am Morgen zugehört und mir dabei gedacht, dass die Welt schön ist, zu schön, als dass wir sie draufgehen lassen sollten...
P.P.S. Ein Tipp: "Romareisen" ist die aktuelle Ausstellung im Fotomuseum Winterthur. Dort findet man alle Bilder, Tonaufnahmen und Texte.
Ein wenig lästig war diese Woche dieser Zettel schon. Er war mir überall im Weg, aber er hat mich immer an das wichtigste erinnert: Nachhaltigkeit!
Nach dieser Woche ist mir eigentlich bewusst geworden, dass ich schon sehr nachhaltig lebe: Ich lösche immer das Licht, wenn ich aus einem Raum gehe, beim Zähne putzen drehe ich den Hahn zu, wasche mir die Hände mit kaltem Wasser und bin nicht ein Mal zehn Minuten unter der Dusche und mein Handy schalte ich jede Nacht aus. Einzig was bei mir noch zu verbessern ist, ist die Benutzung des Laptops. Doch im Moment ist es nicht zu denken, den Laptop weniger zu gebrauchen. Ich muss auch zugeben, dass mein Fernseher, bis vor dieser Woche, immer auf Standby war. Ich habe mir vorgenommen, ihn immer auszuschalten, was ich gemacht habe und auch weiterhin machen werde.
Bei mir zu Hause lebt leider nicht jeder so nachhaltig wie ich. Mein Bruder lässt immer das Licht an, wenn er einen Raum verlässt. Macht man ihn darauf aufmerksam, sagt er nur: "Ich muss eh gleich wieder dorthin zurück." Anscheinend sieht er nicht das Problem dahinter, denn er wurde nie für dieses Thema sensibilisiert oder es liegt schon lange zurück. Auch meine Mutter ist keine Umweltaktivistin. Sie hat Tag und Nacht das Handy an. Sie sieht auch keinen Grund, es auszuschalten, denn, nach ihrer Meinung schadet sie so niemandem direkt.
Sind die Erwachsenen wirklich so ahnungslos? Wurden sie denn nicht für dieses Thema sensibilisiert? Manchmal denke ich, ein Kurs für nachhaltiges Leben täte allen gut, nicht nur den Kindern, denn die Kleinen würden das vielleicht besser verstehen. ;-)
Arbeiten am Laptop vs Strom sparen
Wenn ich meinen Laptop hervornahm nervte ich mich zuerst über den kleinen Zettel, der immer im Weg klebte. Es erinnerte mich zwar an die Aufgabe aus dem Mensch und Umwelt Modul, doch gleichzeitig wollte und konnte ich mich nicht gross mit den Gedanken beschäftigen, da ich zur Zeit viel mehr im Kopf habe. Die Achtsamkeit hat bei mir sowieso schon der Film geweckt. Ich lösche das Licht, wenn ich das Zimmer verlasse (oft muss ich dies auch bei meiner Familie/meinem Freund tun), schalte die Geräte ganz aus, laufe wenn möglich und decke die Pfannen beim Kochen zu usw. Einigen Menschen bin ich bereits auf die Nerven gegangen, weil ich sie immer wieder ermahnte, die Lichter zu löschen oder nicht unnötig Strom zu verbrauchen.
Doch wie gesagt war es sehr schwierig, sich momentan auf dieses Thema voll und ganz einzulassen, da die Bachelorarbeit einfach viel zu viel Zeit einnimmt und sie nunmal sehr wichtig ist.
Während ich am Schreiben war und den Post-it vor mich hatte überlegte ich mir oft, wie viel Strom ich für die Bachelorarbeit verbrauche und auch für diesen Blog, den ich ja am Laptop schreiben muss. Sehr viele Aufgaben der Schule lassen sich nur über den PC bearbeiten, genau wie die vielen Mails die wir bekommen und beachten müssen. Vorbildlich ist dieses Verhalten nicht doch für uns als Studierende ist es einfach nicht möglich, da gross auf die Umwelt zu schauen, ohne das Studium zu vernachlässigen.
Natürlich gibt es andere Situationen, in denen wir Strom oder Benzin sparen können, doch meine Gedanken haben sich bei diesem Auftrag auf ein anderes Gebiet konzentriert und mich nachdenklicher gemacht, was die PHSG für uns als Vorbild bietet. Doch dies ist ein anderes Thema, worüber man noch vieles mehr schreiben könnte. Wer weiss, ob es dazu später noch einen Blogeintrag geben wird.
Zwischen dem dritten und dem vierten Wochenimpuls melde ich mich als Ihre Blogbetreuerin einmal bei Ihnen. Mit grossem Interesse habe ich Ihr Schreiben verfolgt und habe nun insgesamt fast 80 Posts zu CO2-Rechner, Medienberichten und Vernetzungen gelesen. Ganz unterschiedlich kommen sie daher: ausführlich und gut untermauert durch Recherchieren manche, kurz und bündig und etwas gar allgemein gehalten andere, mehr oder weniger kritisch reflektiert ein guter Teil der Posts und vor allem beim Fussabdruck allesamt konkret auf die eigene Situation und das eigene Verhalten bezogen. Grundsätzlich kommt es mir vor, als hätten diese drei Wochen doch wichtige Bewusstseinsimpulse bei Ihnen ausgelöst (stimmt’s?). Es fallen Ihnen Tatsachen, Situationen, Gegebenheiten und Zusammenhänge neu und anders auf. Mit Kopf und Herz, so scheint es mir beim Lesen sind viele von Ihnen auf die Fragen der Nachhaltigkeit eingestimmt.
Ich habe gemerkt, dass bei Ihren Posts vieles aufscheint, was mich auch beschäftigt. Auf einen Punkt möchte ich dabei kurz eingehen:
Wir wissen zwar um die Zerstörungen der Umwelt, um die sozialen Probleme und Ungerechtigkeiten hier und andernorts in der Welt und wir sind in der Lage, die unbequeme Wahrheit eigentlich ganz gut zu sehen. Gleichzeitig richten wir unser Verhalten doch nur bedingt auf diese Tatsache ein. Wir schwenken rasch wieder auf die Schiene ein, dass der Staat, die Wirtschaft, die Mächtigen doch sollten (was absolut richtig ist) oder dass andere - die Amerikaner zum Beispiel - noch viel schlechter sind als wir (was auch richtig ist). Damit kommen wir allerdings in der allseits vernetzten Welt nicht weiter. Wir können, ja wir müssen dort etwas tun, wo wir unsere Fähigkeiten haben und wo unser Einflussbereich liegt. Und der ist gar nicht so klein, wie wir oft denken. Einzelinitiativen summieren sich zu ganz gewaltigen Resultaten, bevor die Politik oder diejenigen der Mächtigen, die nicht an den Klimawandel „glauben“ (als ob das eine Glaubenssache wäre!) sich zu etwas aufraffen können.
Klar ist, dass immer Widersprüche bleiben, wie eben jeder Mensch an sich schon widersprüchlich ist. „Die Grenze zwischen Gut und Böse verläuft mitten durch unser Herz“, hörte ich kürzlich und kann das gerade im Nachhaltigkeitshandeln bei mir bestens nachvollziehen. Ich weiss, dass ich im Alltag niemals 100% konsequent bin, dass ich an einer noch lange nicht nachhaltigen Institution arbeite und ich immer wieder abwäge zwischen verschiedenen Bedürfnissen und mich da und dort für einen kurzfristigen Gewinn entscheide. Dennoch - und das meine ich auch bei Ihnen zu spüren – ist das Leitbild Nachhaltigkeit fest im Denken verankert.
Ich melde mich noch einmal nach dem 5. Wochenauftrag. Ich wünsche Ihnen alles Gute beim weiteren Nachdenken über Handyrecycling, auf der Suche nach gerechtem Kaffee, nach T-Shirts ohne Kinderarbeit, beim Genuss von Schokolade, "richtigem" Mozzarella oder Äpfeln aus der Region.
U.Frischknecht
Eben habe ich eine Webseite gefunden, die Einzelne miteinander vernetzt, damit sie sich nicht so alleine vorkommen: www.carbonrally.com
Mittwoch, 4. März 2009
Wer trägt sie nicht? Die weltberühmten T-Shirts? Also ich habe sie tagtäglich an, sei es im Winter wie auch im Sommer... T-Shirts in allen Farben und Formen!
Die meisten T-Shirts werden aus Baumwolle hergestellt. Nach der Ernte der Baumwollefasern werden diese gereinigt und in der Spinnerei zu einem Garn versponnen. In der Strickerei wird aus diesem Garn Stoff erzeugt. Aus der Stoffbahn werden nach einem Schnittmuster einzelne Teile gestanzt und anschließend zum fertigen T-Shirt vernäht.
Seine Farbe kann das T-Shirt in unterschiedlichen Stadien der Herstellung erhalten. Bei geringen Stückzahlen und vielen verschiedenen Farben wird erst das fertig verpackte T-Shirt gefärbt. Wichtig für das Ergebnis der Färbung ist aber immer die Vorbehandlung des Materials. Je nach gewünschter Farbtiefe wird die Natur farbene Baumwolle mehr oder weniger gebleicht.
Klar weiss man ungefähr was sich bei der Herstellung eines T-Shirt abspielt, aber so genau darüber reflektiert... wer hat das schon? Es braucht wirklich viel, um ein Shirt herzustellen und schliesslich anzuziehen und das wir damit unserer Umwelt schaden könnten, das überlegen wir uns selten. Natürlich können wir nicht über jede Dienstleistung oder jeden Produkt nachdenken, was es da für die Herstellung braucht. Aber nur schon sich Gedanken über gewisse Herstellungsweisen zu machen und was wir zum Schutz unserer Umwelt beitragen können, ist schon mal ein guter Anfang...
Schokolade
Aber woher kommt die Schokolade überhaupt? Wächst sie auf Bäumen? Oder hast du schon mal eine Schokoladentafel an einem Strauch entdeckt? Schokolade ist ein Endprodukt und wird aus Kakaobohnen hergestellt, deren Früchte an Bäumen im tropischen Regenwald wachsen (Z.b in Südamerika und Afrika).
Natürlich müssen die Kakaobäume zuerst auf Plantagen angepflanzt werden. Wenn die Früchte reif sind, werden sie gepflückt, wozu es auch Arbeiter/innen braucht. Diese verrichten auch noch weitere Arbeiten wie das ausbreiten der Bohnen zum Trocknen. Auch noch auf der Plantage werden die Kakaobohnen verpackt und in die Konsumländer verschifft.
In Fabriken werden sie von Arbeiter/innen gereinigt und geröstet. Weiterverarbeitet werden sie dann meist von Maschinen, die jedoch auch durch Personen bedient und beaufsichtigt werden müssen. Die Verpackung für die Schokolade wird an anderen Orten hergestellt, was ich aber nicht weiter vertiefen möchte.
Die fertige Schokolade wird nun in die Läden ausgeliefert und von den Verkäufern und Verkäuferinnen verkauft. Endlich sind sie bei den Konsumenten angelangt und laden zum Geniessen ein.
Zusammenfassend zu sehen ist, wer direkten Kontakt mit der Schokolade hat:
- Arbeiter/innen auf der Plantage
- Personen, die die Kakaobohnen verschiffen
- Fabrikarbeiter/innen
- (evt. Chocolatiers)
- Ladenbesitzer / Verkäufer/innen
- Konsumenten
Als Abschluss lässt sich nur noch sagen, dass ich mir jetzt ein Stück Schokolade verdient habe.
Dienstag, 3. März 2009
Viermal in der Woche fahre ich mit dem Zug von Sargans nach Rorschach. Der Zug ist meistens voll von Leuten und jeder Sitzplatz ist belegt. Wenn man dann so in die Runde schaut ist zu erkennen, dass die Schweizer Zugfahrer sehr belesene Leute sind. Fast jede Reisegast hält eine Gratiszeitung in der Hand und blättert innerhalb kurzer Zeit die Zeitung durch, welche dann anschliessend seinen Ablageplatz auf dem kleinen Tischen findet.
Doch was braucht es, bis diese Zeitungen bis zu diesem Ablagetischchen gelangen, wo sie dann anschliessend vom SBB Person entfernt und hoffentlich korrekt ins Altpapier entsorgt werden?
Es braucht Reporter, Journalisten, Berichterstatter, Fotographen etc., die Informationen sammeln, welche schlussendlich auf diesen Zeitungen ihren Platz finden. Natürlich sollten diese Leute einigermassen gut ausgebildet sein und über das nötige Material wie Fotoapparate, Computer usw. verfügen, damit die Qualität dieser Informationen für den Konsumenten auch interessant und lesbar sind. Diese Informationen werden dann in grossen Druckereien auf das Papier gebracht.
Die grossen Druckereien holen sich das Papier von den Papierherstellern. Für die Papierherstellung braucht es ebenfalls gut ausgebildetes Personal und riesige, hochentwickelte Maschinen. Zudem werden für die Herstellung des Papiers verschiedene Faserstoffe benötigt, welche in erster Linie aus Holz bestehen. Dieses Holz stammt aus Sägereien und besteht aus Abfallholz wie Spänen, welches keine weitere Verwendung findet. Zudem werden für die Herstellung von Zeitung Sekundärfaserstoffe (Altpapier) benötigt. Dieses Altpapier muss natürlich auch zuerst hergestellt und schlussendlich dann wieder eingesammelt werden. Unter Zusatz von Leim, Füll- und Farbstoffen sowie Wasser werden nun diese Primär- und Sekundärfaserstoffe gemischt und gemahlen, entwässert, gepresst und getrocknet. Beim diesem Prozess werden die Technologinnen Technologen durch moderne Computersysteme unterstützt.
Dieses Papier wird dann zu den grossen Zeitungsherstellern geliefert, wo es dann in grossen Anlagen gedruckt wird. Diese Anlagen werden von qualifizierten Mitarbeitern bedient. Anschliessend werden die fertigen Zeitungen mittels Kioske oder selbstbedienbare Kasten an den Mann bzw. an die Frau gebracht, wo sie dann im Zug gelesen und deponiert werden, bis sie schlussendlich vom SBB Personal eingesammelt und entsorgt werden.
Es gibt viele Menschen, die haben Bier nicht gerne, ja sie finden es sogar scheusslich. Ich gehöre nicht zu diesen Leuten. Es ist aber auch nicht so, dass ich süchtig danach bin und es fürs Leben brauche, verzichte aber trotzdem nicht gerne darauf. Doch wie kommt das Bier in die Flasche, welche ich in meinen Händen halte?
Jedes Land produziert seine eigenen Biersorten. So sagt man, dass das Heinecken schon durch sieben Magen gegangen sei, bevor es im schönen grünen Fläschen als Bier verkauft und zum Konsum bereitgestellt werden kann. Ich bevorzuge deshalb das heimische Bier, welches aus frischem Bergquellwasser entsteht. Hergestellt wird die edle Flüssigkeit in Brauereien, wo eben dieses frische Bergquellwasser mit Malz und Hopfen miteinander vermischt wird und teilweise durch den Stoffwechsel von Hefe biochemisch verändert wird. So können je nach Gärprozess verschiedene Biere entstehen. Doch was geschieht nun mit dem produzierten Bier?
Nach dem Gärprozess und nach der Lagerung wird das Bier in ALU-Dosen, in Mehrweg- oder auch Einwegflaschen abgefüllt. Diese mit veredeltem Wasser gefüllten Behälter werden dann per Zug oder per Lastwagen den Grossverteilern und Zwischenhändlern verteilt. Von dort gelangen sie in die Läden oder in die Restaurants, wo uns als Konsumenten das Vergnügen zukommt, dieses Getränk in gemütlicher oder gesellschaftlicher Atmosphäre zu geniessen.
An dieser Stelle möchte ich die Leute ermuntern, das Bier nicht in ALU-Dosen sondern wenn möglich in Mehrwegflaschen zu kaufen. So können sie einen kleinen Beitrag für unsere Umwelt leisten.
Montag, 2. März 2009
Santa Lucia (Galbani) - vuol dire fiducia
Zumindest vom Geschmack her ist Santa Lucia wohl der ungeschlagene Mozzarella, zumindest hier in der Schweiz. Woher er wirklich kommt, versuchte ich aufzuspüren.
Den Ursprung des weichen, weissen Käses findet man in italienischen Kühen. Sie produzieren die benötigte Milch für das in Italien hergestellte Produkt. Dies zumindest behauptet Galbani. Ob wirklich alle Milch von italienischen Kühen stammt, konnte ich nicht ausfindig machen. Danach wird jene in den Galbani-Werken zu Mozzarella verarbeitet. Der Käse benötigt eine Reifezeit von einem bis drei Tagen. Der Mozzarella wird verpackt und kommt in die Geschäfte Italiens (per Transport auf Lastwagen) oder wird in die ganze Welt exportiert.
Die 3 100 Beschäftigten sind laut eines Zeitungsberichtes hauptsächlich Migrantinnen und Migranten, die zu einem niedrigen Lohn ihre Arbeit ausführen.
Es war für mich schwierig herauszufinden, worauf ich mein Vertrauen begründen soll und kann. Auf der Internetseite Galbanis bleibt Vieles offen. Ich weiss allerdings, dass mein Mozzarella jeweils einige Kilometer im Lastwagen hinter sich gelassen hat, bis er schliesslich auf meinem Teller landet. Zudem ist es schändlich zu wissen, dass die Notlage von ausländischen Bürgerinnen und Bürgern ausgenutzt wird, um meine Bedürfnisse zu stillen.
Ich könnte natürlich hier in der Schweiz ein anderes Bio-Produkt wählen. Allerdings stellt sich mir da meine Vorstellung eines schmackhaften Mozzarellas in den Weg. Es konnte mich bisher kein anderer Käse überzeugen. In Italien habe ich später mehr die Möglichkeit, Qualitäts-Mozzarella, bei dem auch die Herstellung nicht über ein Grossunternehmen lief. Dies tue ich auch jetzt schon, wenn ich in Italien bin.
Der einheimische Apfel
Möglichst bald werden die Pracktstücke dann zu den Geschäften gebracht, dabei kann es sich um ein Dorflädeli oder einen Grossverkäufer handeln, aber auch um einen Grossverteiler, welcher dann nochmals die eigenen Geschäfte beliefert.
Nun ist der Apfel also in meinem Laden angelangt, doch noch liegt er in einem Karton/einem Sack und muss vor seiner Platzierung im Regal nochmals einige Stufen durchlaufen. Erst wird er ausgepackt, dann womöglich nochmals auf seine Schönheit untersucht, dann sortiert und dem richtigen Namen zugeordnet und letztendlich im entsprechenden Regal eingereiht, möglichst weit hinten, da man den Alten doch bekanntlich den Vorrang lassen soll.
Dann kommen die Konsumenten, entscheiden sich für einige Exemplare, wägen diese, bezahlen und geniessen die Äpfel in allen möglichen Lebenslagen und mit allen erdenklichen Beilagen.
Beim Genuss eines Apfel sollte man also folgenden Menschen dankbar sein für die geleistete Arbeit, welche es mir erst ermöglicht einen Apfel in Händen zu halten:
- der Schöpfer eines Baumes
- der Pflücker der Frucht
- der Sortierer und Pfleger
- der Lieferanten
- der Ladenbesitzer / der Ladenangestellte
- der Konsument
Fazit: Beim Apfel ist der Weg gut nachvollziehbar, dies ist aber nicht bei allen Produkten so sinnvoll und klar ersichtlich. Einige Produkte müssen erst auf ihren Inhalt untersucht werden und erst dann kann man sich auf die Suche nach all den einzelnen Zutaten begeben. Immer sind ganz viele Menschen an der Herstellung, der Produktion und dem Verkauf beteiligt, die Zusammenhänge müssen folglich immer mitverfolgt werden.
Gedanken über die Herkunft und vor allem auch über die Art der Herstellung und Verarbeitung von Produkten sollten öfters gemacht werden, da es doch gelegentlich sehr fragwürdige Hintergründe gibt.
Ich plädiere sehr auf die Verwendung von einheimischen Produkten, da wir dadurch sowohl unsere Wirtschaft unterstützen als auch mit gutem Gewissen geniessen können...
Nespresso - what else?
Da ich zwischendurch gerne einen guten Kaffee geniesse, sei dies in Form eines Cappucinos, Lungos oder Latte Macciatos, habe ich mich etwas über seine Herkunft erkundet. Da wir seit Kurzem eine Nespresso-Maschine haben, habe ich mich auf der Hompage www.nesspreso.com informiert.Experten sind das ganze Jahr weltweit auf der Suche nach den besten Ursprungskaffees in den namhaftesten tropischen Erzeugerländer wie Brasilien, Kolumbien, Costa Rica, Togo u.a. Diese Experten begleiten das Verfahren von Anfang an, ab dem Moment, in dem die Frucht des Kaffeestrauchs (die Kirsche) heranreift bis zum Schluss.
Die Ernte hochwertigen Kaffees erfolgt ausschliesslich von Hand. Eine äußerst sorgfältige Sortierung gewährleistet eine homogene Ernte, dies ist die Garantie für eine perfekte Qualität. Nach der Ernte werden die Bohnen nach Europa geliefert. Gleich nach seiner Ankunft in Europa wird der Rohkaffee auf seinen Zustand nach dem Transport überprüft. Nach der Abnahme der Lieferung wird der Kaffee in das Produktionszentrum von Nespresso in Orbe in der Schweiz befördert, wo jedem einzelnen Kaffeesack eine Probe entnommen wird, die dann geröstet und verkostet wird. Dies ermöglicht es, die Übereinstimmung der sensorischen Eigenschaften des Kaffees sowie den Feuchtigkeitsgehalt und die Größensortierung der Kaffeebohnen zu überprüfen.
Danach werden die Bohnen geröstet – die Röstung ist die Kunst der Präzision.
Den Abschluss bildet der Einschluss des ganzen Aromareichtums in eine Kapsel.
Diese Kapseln werden immer zu zehnt verpackt und so können sie gekauft werden. Wir bestellen sie jeweils online und lassen sie schicken, wobei wir also auch noch die Dienstleistung der Kundenberatung sowie der Post entgegen nehmen.
Wenn man sich den ganzen Prozess so betrachtet, ist es wirklich wahnsinnig, was es alles braucht, bis die Kaffeekapseln bei mir sind. Aber die Kapseln alleine reichen ja noch nicht aus – natürlich braucht es auch eine Maschine.
Auch diese muss zuerst hergestellt werden und falls mal etwas nicht funktioniert muss ein Dienstleistungsservice bestehen, der mir die Reparatur garantiert.Für mich ist es nur ein Knopfdruck und ich habe einen frischen Kaffee – doch dahinter steckt ein wahnsinniger Prozess, an dem unzählige Menschen beteiligt sind.
Telefonieren
Zuerst muss einmal die Infrastruktur vorhanden sein. Das beinhaltet erstens einen Anbieter wie zum Beispiel Swisscom, welcher mir die nötige Infrastruktur zu Verfügung stellt. Ein Telefonnetz muss vorhanden sein, entweder via Funk, Kabel oder beides, welches mit der nötigen Technik ausgerüstet ist. Kabel müssen von Personen verlegt werden, Antennen und Schaltstellen gebaut und installiert werden. Dafür werden zum Teil Gräben ausgehoben, dies kann unter der Strasse sein oder auch sonst wo. Es braucht also Baufirmen und Firmen wie zum Beispiel die Elektrizitätswerke, die diese Kabel verlegen.
Der Anbieter muss die Informatik und Schaltstellen aufbauen, unterhalten und weiter entwickeln, um den neusten Entwicklungen zu integrieren. Desweiteren sind Server nötig, die mit Software und Hardware Telefonieren erst ermöglichen. Diese Informatik - Technik hat schon vor längerer Zeit Personen abgelöst. Natürlich brauche ich auch die Endgeräte wie Telefone und Natel, die von vielen Leuten rund um den Globus entwickelt und konstruiert werden. Durch einen Händler und Versand, sowie Transportfirmen gelangen die Produkte in meine Umgebung, wo ich sie kaufen und schlussendlich benutzen kann.
Al dies passiert auf gesetzlichen Grundlagen, Vorschriften und reglementarisch festgehaltenen Fakten, die durch den Staat und Kanton aufgestellt worden sind.
Und so kann ich ganz einfach ein paar Zahlen eintippen und viele Leute arbeiten im Hintergrund für mein Bedürfnis, andere Leute anzurufen.
Freitag, 27. Februar 2009
innovative Entwicklungen
Ökologische Motoren
Angesichts der ökologischen Krise sind in Zukunft kleinere uns sparsamere Motoren gefragt. Aus dem kurzen Beitrag der Tageschau ist zu entnehmen, dass bei der Entwicklung solchen Antriebsmotoren die eidgenössische Materialprüfungsanstalt (EMPA) ganz vorne mitspielt. Sie haben Motoren entwickelt, die bis zu 40% weniger CO2 ausstossen oder sogar mit Wasserstoff betrieben werden können. Da der Verbrennungsmotor noch lange nicht ausgedient hat lohnt es sich, in diesem Bereich weiter zu forschen.
Aufgrund der Tatsache, dass heutzutage beinahe jeder Hauhalt über ein Auto verfügt, auf welches auch in Zukunft nicht verzichtet wird, lohnt es sich auf jeden Fall, CO2-ausstossarme Motoren zu entwickeln. Genau solche innovative, ökonomische Technologien und Entwicklungen sind gefragt, weil sie aus ökologischer Sichtweise „positivere“ Auswirkungen haben. Forschungsprojekte ökologischer Natur sind daher unbedingt zu unterstützen. Das wirkt sich schussendlich nicht nur auf die Natur positiv aus, es kräftigt und begünstigt zudem den Wirtschaftsstandort Schweiz nachhaltig.
Regionalzeitung „Sarganserländer“ vom 26. Februar 2009-02-26
Eis der Pole schmilzt immer schneller
Spätestens nach dem Film von Al Gore sollte allen bekannt sein, dass wegen der Klimaerwärmung die Eispole schmelzen und darum die Meeresspiegel steigen.
Was nun aber zudem von Wissenschaftlern entdeckt wurde macht die ganze Sache noch beunruhigender als sie schon ist. Sie entdeckten, dass sich in den Permafrostböden grosse Mengen des Klimagases Methan befinden. Wenn nun diese Permafrostböden auftauen, könnte das Methan freigesetzt werden und in die Atmosphäre gelangen. Dadurch würden sie den Treibhauseffekt verstärken und das Klima zusätzlich aufheizen.
Es ist deshalb von grosser Bedeutung, dass dieses Problem der Klimaerwärmung endlich von allen ernst genommen wird. Jeder auf der Welt muss seinen Beitrag dazu leisten. Meiner Ansicht braucht es Führungspersonen in der Politik, die sich diesem Thema annehmen und etwas dagegen tun wollen und nicht nur davon sprechen!
Giftgeheimnis gelüftet
Im St.Galler Tagblatt fand ich jedoch einen interessanten Bericht (26.02.09,6). Darin geht es um die Veröffentlichung der Schadstofffrachten von Industriebetreiben auf dem Internet, durch das schweizerische Umweltsamt. Darin sind 170 Betreibe und Anlagen aufgeführt, die wesentliche Mengen von einem oder mehreren Giftstoffen in die Luft puffen, ins Abwasser leiten oder al Sonderabfall deponieren. Vom klimarelevanten Kohlendioxid (CO2) pufft die Schweiz total über 40Millionen Tonnen in die Atmosphäre. Auch interessant ist die Tatsache, dass sich von den 170 Betreiben überdurchschnittlich viele im Kanton St.Gallen (und 5 weiteren) befindet.
Mit der Veröffentlichung dieser Liste erfüllt die Schweiz eine internationale Verpflichtung und die Daten sollen künftig jährlich aktualisiert werden.
Ich denke es ist interessant und auch erschrecken, sich dieses Register mal genauer in Betracht zu nehmen. Auch sind Vergleiche mit dem Ausland möglich, wo ähnliche Register schon seit längerer Zeit bestehen.
Auch sind sie sicherlich – so hoffe ich – für die aufgelisteten Betriebe ein Ansporn, endlich etwas gegen die Umweltverschmutzung zu unternehmen, da es kaum schmeichelhaft ist, bei diesem Register aufgelistet zu sein.
Auf einen weitern passenden Bericht zu unserem Thema stiess ich im GEO (03/März 09, 142).
Wenn man vom CO2-Ausstoss spricht, betrachtet man (in der Regel) die Autos, Flugzeuge und Industrien. Doch vielfach gehen wesentliche Verursacher vergessen und man hört nie etwas von ihnen: die Schiffe. Doch tatsächlich machen sie 5% des globalen CO2-Ausstosses aus – das Doppelte der Luftfahrtemissionen! Beeindruckt hat mich vor allem ein Bild wie dieses:
Es sieht aus wie Kondensstreifen von Flugzeugen, sind jedoch die von Schiffen, aufgenommen vor Europas Südwesten.Geschockt hat mich auch die Tatsache, dass bei einem einzigen Transport eines Containers auf der Strecke Shanghai-Hamburg so viel Schwefeldioxid entwicht wie 3950 (!) Autos in der gleichen Zeit entweichen. Jetzt könnte man hochrechnen, was das heissen würde, wenn das Schiff ca. 333 Container transportieren würde…
Die Schadstoffe entweichen bislang ungefiltert aus den Schornsteinen der Handelsflotte und dies sollte wirklich endlich geändert werden! Besonders anbetracht der Tatsache, dass sich mit entsprechender Ausrüstung und Technik (die schon länger vorhanden ist!) bis zur Hälfte des Treibstoffes sparen liesse. Doch die Aussage von DK-Group-Gründer Jorn Winkler zeigt einmal mehr, auf was es wirklich ankommt, bis etwas geschieht:
„Unsere Technik spart bis zu 15% Treibstoff ein, bei grossen Schiffen, die täglich 250 Tonnen Öl verbrennen, bedeutet das sehr viel Geld.“
(Bildquelle: http://www.dlr.de/rd/en/Portaldata/1/Resources/portal_news/newsarchiv2008_4/global_change_bretagne200.jpg)
Und es wird doch gehandelt...
Alte Glühlampen bald verboten, St. Galler Tagblatt, 25.02.09
Die Umweltkommission des Nationalrates will Glühlampen verbieten, die zu viel Strom fressen. Im Jahre 2012 soll dieses Gesetz in Kraft treten. Glühlampen die der Effizienzklasse C bis G angehören, dürfen nicht mehr verwendet werden. Bei angemessener Begründung kann eine Ausnahme bewilligt werden.
->Ich finde es sinnvoll, wirklich so strikt zu handeln und es im Gesetz zu verankern. So sind nämlich alle Mitbürgerinnen und Mitbürger verpflichtet, etwas gegen die Umweltkrise zu unternehmen.
Wohnhaus mit Energieüberschuss, St. Galler Tagblatt, 23.02.09
In Bennau wird zur Zeit ein Energiesparhaus gebaut. Ziel ist es, 12000 Liter Heizöl einzusparen und ein Gebäude zu bauen, das sich selbst mit Energie versorgt und noch Überschussenergie erzeugt, die weiterverwendet werden kann.
Nach dem Kllimaforscher an der Universität Bern, Professor Martin Grosjean, wird im Zeitalter der Technologie zu wenig auf die erneuerbare Energie geachtet.
Die Aussenwände des Energiesparhauses sind extrem wärmegedämmt. Bei der Energiegewinnung wird vor allem auch auf die Sonnenenergie gesetzt und Regenwasser durchspühlt die Toiletten. Das warme Abwasser wird genutzt.
Trotz dieser umweltfreundlichen Bauweise sind die Kosten nur 15Prozent höher als bei anderen Bauten. Und mit 2400Fr für eine 5 1/2- Zimmerwohnung ist diese umweltfreundliche Wohnweise durchaus bezahlbar.
-> Ich würde selber gerne, wenn die Möglichkeit besteht, in einem solchen Energiesparhaus leben. Am Aussehen kann man noch feilen, doch wenn man weiss, dass man der Umwelt hilft, lässt sich auch darüber hinwegsehen.
Donnerstag, 26. Februar 2009
Eisdecke adee - Stromsparer daher!
Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung will mit Energiesparlampen die Stromlücke bekämpfen. So stand es im Sarganserländer... 56 Prozent wären sogar bereit, 20 Prozent mehr für erneuerbare Energie zu bezahlen. Wäre doch schon ein Anfang, oder? Wären doch da nicht diese anderen 50 Prozent, die weiterhin Atomkraftwerke betreiben möchten...
Eis der Pole schmilzt immer schneller - Sarganserländer, 26.02.09
Wer hat nicht schon ein Mal von Eisschmelze gehört? Alle. Und dass dabei der Meeresspiegel ansteigt, wissen wir auch.
Die Klimaerwärmung ist im Moment vor allem in der Antarktis ein grosses Problem. Forscher hätten einen überdurchschnittlichen Anstieg der Temperaturen in den Gewässern um die Antarktis festgestellt.
Gleichzeitig schmelzen die Eiskappe am Nordpol und die Inland-Eisdecke in Grönland immer schneller.
Der Meeresspiegel steigt jährlich um drei Millimeter und bedroht Hunderte Millionen Menschen, welche in Küstennähe wohnen.
Weiter im Bericht steht, dass Wissenschaftler eine andere beunruhigende Entdeckung gemacht haben. In Permafrostböden (dauerhaft gefrorenen Böden) haben sie grosse Mengen des Klimagases Methan entdeckt. Falls diese Böden auftauen sollten, würde das Methan freigesetzt werden und in die Atmosphäre gelangen, was den Treibhauseffekt verstärken und das Klima zusätzlich anheizen würde.
Es ist erschreckend zu wissen, dass aus diesen kleinen Unachtsamkeiten unserer Seite, ganze Gletscher und Eisdecken schmelzen und wir somit zur Klimaerwärmung beitragen...
SF, Tagesschau vom 23.02.2009, Labor für ökologische Motoren
Der Beitrag der Tagesschau befasst sich mit der Optimierung von Verbrennungsmotoren. Dabei spielt die Empa eine grosse Rolle. Die Empa hat sich als Forschungsziele Antriebe mit 40% weniger CO2 Ausstoss, sowie Wasserstoff-Motoren gesetzt. Dafür wurde ein Motorenlabor gebaut und dort drinnen werden die Motoren optimiert. Aufgrund von wirtschaftlichen Nachfragen ist das Interesse für solche Forschungen vorhanden. Die Meinung vom Chef der Volkswagen Motorenforschung ist, dass in den nächsten Jahrzehnten überwiegend (d.h. 80-90%) mit Verbrennungsmotoren gefahren wird. Alternative Antriebskonzepte gibt es zwar, aber der Kern wird der Verbrennungsmotor bleiben, weil die Forschung für alternative Antriebe noch nicht weit genug ist. Trotz dieser schlechten Prognose für neue Antriebe, forscht die Empa zum Beispiel an einem Wasserstofffahrzeug. Ziel ist die Serientauglichkeit.
Die Frage ist, ob die Fahrzeugindustrie überhaupt vom Verbrennungsmotor wegkommen will, oder das Geschäft viel zu lukrativ ist, weil Jahrzehnte lange Forschung und aufgebaute Technik darin steckt.
Tagblatt Online, 26. Februar 2009, Auch IT-Branche spürt Krise
Die CeBit, die weltgrösste Computermesse in Hannover, muss der wirtschaftlichen Entwicklung Tribut zahlen. Die Anzahl Aussteller hat sich fast halbiert und so auch die Ausstellungsfläche, die noch benötigt wird.
„Green IT“ wird dieses Jahr noch mehr in den Vordergrund gerückt, denn hier gäbe es noch Handlungsbedarf. Unmengen von Strom werden durch IT-Geräte verbraucht und es wird Sparpotenzial gesehen und somit eine Kostensenkung für grosse Rechenzentren durch bessere Kühlung, Softwareprogramme, etc.
Die Belastung der Umwelt durch einen PC kann auf rund 40% bei der Herstellung und 60% auf dessen Benutzung zurückgeführt werden. Es wird auf die Web-Gesellschaft gehofft. Die Branche hat das Ziel erkannt, umweltfreundlichere Geräte zu entwickeln.
Fragt sich da, was Green IT eigentlich bedeutet. Heisst es Kosten zu sparen oder will es wirklich Energiesparen? Natürlich ist die Absicht, Geräte mit geringeren Energieverbrauchen zu produzieren. Aber auch ich daheim vor dem PC kann meinen Beitrag leisten. Sinnvoll ist es, den PC auszuschalten, wenn er nicht verwendet wird, auch im Standby Modus wird Energie verbraucht.
Sehr viel Energie wird für die IT – Geräte gebraucht, jedoch ist der IT Bereich heute nicht mehr wegzudenken. Auch ich sitze hier und mein PC läuft schön vor sich hin, während ich den Blog schreibe. Das ist zwar nur ein Tropfen auf einen heissen Stein, aber die Menge machts ja bekanntlich aus...
Heizen - Nachhaltigkeit gesucht --> gefunden
Christliche Gedanken zur Nachhaltigkeit wären gefragt…
Ganz Erstaunliches liest man im Bericht über die „Klimasünden“ der Schweizer Kirchen. Im ganzen Land gibt es insgesamt 6500 Kirchgebäude. 80% davon wurden vor 1850 erbaut, zu einer Zeit, in der die Gebäude nicht beheizt wurden. Nach 1945 rüstete man viele Kirchen mit Elektroheizungen aus. Jedoch sind sie sehr schlecht isoliert, selten genutzt und verschwenden viel Energie. Jährlich könnten mit einer angemessenen Heizpolitik 100‘000 MWh oder 15 Millionen Franken eingespart werden. Dies entspricht dem jährlichen Strombedarf von 20‘000 Haushalten. Man stelle sich dies einmal vor!
Die Schweizer Kirchen, die sich unter anderem den Erhalt und Schutz der Schöpfung auf ihre Banner geschrieben haben, sind gefragt, zu allererst ihren eigenen Umgang mit den Ressourcen dieser Erde zu überdenken. Gedanken zur Nachhaltigkeit wären gefragt!
St. Galler Tagblatt, 23. Februar 2009, bauen & wohnen
„Sauber einheizen“
Der Artikel befasst sich mit der Thematik des umweltverträglichen Heizens mit Holz. Der Feinstaubausstoss, für den Cheminéefeuer verantwortlich sind, kann reduziert werden. Dafür sollte man einige Tipps beachten. Wichtig ist, das Cheminée nicht mit Zeitungen, Kartons oder anderen Abfällen einzuheizen. Besser geeignet sind handelsübliche Anzündhilfen. Das verwendete Holz sollte trocken gelagert und unbehandelt sein. Brennt das Feuer einmal, sollte die empfohlene Füllmenge eingehalten werden.
Die Tipps fürs Heizen sind für jedermann/jederfrau einfach umsetzbar und ein kleiner Beitrag zur Nachhaltigkeit. Auch ich habe öfters zu Zeitungen gegriffen, anstatt Zündwürfel zu verwenden. Dies lediglich aus Unwissen. Ich werde dies nun künftig unbedingt beachten.
Dienstag, 24. Februar 2009
Von wegen nachhaltig...
- NZZ, 23.02.09
Unter dem Titel „was dem kleinen Spatz so grosse Sorgen macht“ kann man in der NZZ lesen, dass unser Haussperling zu verschwinden droht. Grund dafür sollen der Strassenverkehr und das nasskalte Wetter sein, so eine Studie. Seit mehr wie 10000 Jahren lebt der kleine Singvogel in menschlicher Umgebung, jedoch scheinen ihm die heutigen Einflüsse unsere Konsumgesellschaft nicht mehr zu zusagen. Untersuchen belegen, dass der Spatz im Raum um den Bodensee seit 1980 um 40 Prozent weniger vertreten ist. Hamburg, als Beispiel, meldet einen Spatzenschwund von 75 Prozent.
Sind das nicht unglaubliche Zahlen? Mir stellt sich da die Frage, wie wir es verantworten können, Grund dafür zu sein, dass ganze Vogelarten aussterben, nur deshalb, weil wir auf einem bestimmten Lebensstandart verharren wollen. Unsere Gesellschaft trägt schuld daran, dass sich die Welt verändert, eine Veränderung mit vielen Schattenseiten. Aspekte, welche wir noch immer unter den Teppich kehren und sie da ruhen lassen, damit wir uns bloss nicht damit auseinander setzen müssen. Soll das wirklich so weitergehen? Wollen wir die Schuld tragen, dass unsere Welt sich selbst zerstört?
Wir tragen die Verantwortung für Tonnen von Giftmüll
- Tagblatt, 24.02.09
Berge von Müll, Gift- und Sondermüll, werden von den Menschen produziert. Im vergangenen Jahr haben alleine die Haushalte im Kanton St.Gallen 200 Tonnen gesammelt. Weitere 110 Tonnen stammen dann wohl aus Industrie und öffentlichen Institutionen.
Im Tagblatt wie auch über Radio- oder Fernsehsendungen konnte man vernehmen, dass dies etwa derselben Zahl wie der vorigen Jahre entspricht. So wurden zu etwa der Hälfte davon Lacke, Farben und Lasuren entsorgt. Weiter in die Kategorie des Sondermülls gehören die 16% der Batterien und die 12% Lösungsmittel und anderes wie die Medikamente, Chemikalien, Spraydosen und Verpackungen.
Es mag vorbildlich und gut sein, dass wir den Sonder- und Giftmüll nicht in den Kehricht werfen, sondern speziell entsorgen, damit wir das Wasser und unsere Umwelt schonen, so kann man es zumindest dem Tagblatt entnehmen. Angeblich würden solche Abfälle nämlich sehr gefährlich sein und der Umwelt schaden, wenn sie nicht entsprechend beseitigt werden. Doch tun sie das nicht sowieso? Die Berichte scheinen so, als wären die Verfasser stolz auf die vorliegenden Zahlen. Für mich ist dies aber ziemlich widersprüchlich und paradox. Tonnen von Sondermüll, von Giftmüll alleine im Kanton St.Gallen… Auch diese Abfälle müssen entsorgt werden. Ein immenser Aufwand, sowohl zeit- wie auch kostenanfällig, wird betrieben um Abfälle von Menschen beiseite zu räumen, nichtig zu machen. Doch genau da liegt doch der Hacken! Abfälle lösen sich nicht im Nichts auf. Es bleiben Reste zurück, giftige und schädliche Reste, welche unsere Umwelt und Natur in Hohem Masse beeinflussen. Es würde an uns Menschen liegen, solche Abfälle zu verringern um eine nachhaltige Zukunft zu schaffen. Mögliche Umsetzungsvorschläge würden da wohl jedem auf der Hand liegen. Also woran liegt es denn dann? Fehlt unserer Gesellschaft der Wille, die Motivation, die Energie oder gar die Zeit um sich um solch relevante Dinge zu kümmern und sich mehr Mühe zu geben? Oder ist es schlicht nur das Desinteresse und die Gleichgültigkeit, welche uns antreibt und zur Regungslosigkeit treibt?
Was auch immer der Grund sein mag, weshalb uns die Fakten um die 310 Tonnen Sonder- und Giftabfall befriedigen sollten, ich kann ihn nicht sehen…
Sonntag, 22. Februar 2009
Staat ist auch gefragt
Diese Tests haben die Verschleierungen vor meinen Augen wieder einmal etwas aufklären lassen. Ich muss zugeben, ich fühle mich etwas schuldig.
Meine „Hauptsünden“ gehen auf meine Reisen und den Wohnstil zurück. Mir war gar nicht bewusst, wie viel es in unserem Haus zu verändern gäbe: Geräte nicht auf Standby gestellt lassen, Lichter löschen, Sparlampen verwenden, etc. Dies sind aber alles Dinge, die eigentlich gar nicht so viel verlangen würden. Ich glaube, ich sollte bald einmal meine Eltern diesen Test ausfüllen lassen..
Das Problem bei der ganzen Sache ist doch, dass Umweltschutz unglaublich teuer ist. Solarstrom und öffentliche Verkehrsmittel kosten Unmengen. Ein grosser Schritt läge auch beim Staat, indem er die Verwendung und Entwicklung von erneuerbaren Energien vorantreibt und unterstützt. SBB-Preise dürften nicht ständig steigen, der Zug nach Rom nicht mehr kosten als ein Flug dahin. Dies sind Voraussetzungen, die geschaffen werden müssen. Umweltschutz darf kein Luxus sein.
Donnerstag, 19. Februar 2009
Nachhaltige Zukunft
Das Positive an dieser Auswertung ist, dass mir aufgezeigt wird, wo ich Sparpotenzial habe. Mein grösstes Sparpotenzial liegt beim Wohnen. Da ich in einem Mehrfamilienhaus zu Miete wohne habe ich aber nicht immer die Möglichkeit, die vorgeschlagenen Sparmassnahmen wie das Heizen mit Biomasse oder allgemein der Strom mit erneuerbaren Energiequellen zu benutzen und kann dies darum nur schwer umsetzen. Auch Fragen über das Waschen und ähnliches konnte ich keine genauen Angaben machen, da ich meine Wäsche ja gar nicht selber wasche.
Sparen könnte ich auch, wenn ich alle elektrischen Geräte (Fernseher, Stereoanlage, …) ganz ausschalten würde, was ich nicht tue. Bei Geräten, die ich nicht sehr oft brauche, mache ich das auch. Ich bin der Meinung, dass ich in diesem Bereich nicht sehr viel einsparen kann. Wo ich ganz bestimmt Energie einsparen kann ist bei den Sparlampen. Ich werde in Zukunft vermehrt Energiesparlampen kaufen und allgemein darauf achten, dass ich elektrische Geräte kaufe, die einen niedriegen Stromverbrauch haben.
Mittwoch, 18. Februar 2009
Mein Ressourcenverbrauch
Noch lebe ich zu Hause in einem Mehrpersonenhaushalt und brauche kaum ein Auto da ich sehr nahe an der Schule wohne. Trotzdem wäre mein Ressourcenverbrauch nicht gedeckt, wenn alle so leben würde. Das Bedenkliche für mich daran ist, was erst sein wird wenn ich ausziehe, alleine wohne und mit dem Auto zur Arbeit fahre.
Energie zu sparen habe ich mir schon sehr oft überlegt. In unserem Haus hat es einige Energiesparlampen. Ich schalte auch das Licht immer aus, wo es nicht gebraucht wird und ebenfalls sind die Elektrogeräte ganz ausgeschaltet, wenn ich sie nicht brauche. Doch dies reicht nicht mal annähernd.
Wenn ich mir nun überlege, was ich später in meinem Leben ändern könnte, damit ich der Umwelt weniger schade, fehlt es mir oft auch am Wissen. Was ist gut und wo gibt es noch weitere Möglichkeiten.
Bei der Berechnung meines C02 Ausstosses bin ich auf 7,7t gekommen. Was dies nun genau bedeutet weiss ich aber nicht wirklich. Dass ich dabei sparen kann ist mir bewusst. Als Studentin fehlt einem jedoch oft auch das Geld dazu.
Abschliessend wurde mir nochmals bewusst gemacht, wie stark wir unserer Umwelt schaden. Ich weiss jedoch auch, dass wir dies ändern und als Vorbild voran gehen können. Wie gesagt fehlt es mir jedoch noch am Wissen. Ich habe mir dazu vorgenommen, mich darüber genauer zu informieren und sobald ich eine eigene Wohnung habe, mehr auf das Sparen von Energie zu achten.
Wichtig für mich ist, dass der Gedanke daran geweckt wurde und einem die bedenkliche Situation nochmals richtig bewusst wurde.
Montag, 16. Februar 2009
Naja...
Ganz zu schweigen von meinen 10.5 Tonnen CO-2 Ausstoss... Auch hier bin ich noch unter dem Durchschnitt, die Zahl hat mich trotzdem erschreckt.
Ich denke jedoch, dass die Resultate der beiden Befragungen nicht 100 prozentig stimmen. Die Antwortmöglichkeiten beim Fussabdruck sind ungenau und beim CO-2 Rechner muss man pingelig genau sein beim Antworten, ich musste teilweise sogar raten, wenn ich ehrlich sein darf.
Sicherlich muss an meinem Lebensstil etwas geändert werden, aber es ist schwierig, wenn man bedenkt, dass man in einer Familie lebt, studiert und somit wenig finanzielle Mittel hat, etwas zu verändern. Später will ich sicher auf Saison gerechte Produkte achten, umweltfreundliche Elektrogeräte kaufen und auf eine richtige Stromversorgung schauen.
Man muss klein und bei sich beginnen, um etwas zu bewirken. Alle denken, was das nützen soll, wenn es nur ich mache und die anderen nicht? Hören wir doch auf so zu denken und lassen doch die Taten sprechen! Beginnen wir heute, unserer Zukunft Sorge zu tragen und überredet eure Freunde und Familie dazu!
kleine Füsschen
Gemäss einer Umfrage des WWF (www.footprint.ch) liegt mein ökonomischer Verbauch so hoch, dass ich 1.6x die Erde brauchen würde. Das Ergebnis finde ich bemerkenswert, da ich im Allgemeinen sehr Sorge trage zur Natur und der Umgebung. Meiner Meinung nach ist dieses Resultat nicht aussagekräftig, da die Fragen zu weiträumig und das Resultat zu unrealistisch ist. Die Ergebnisse müssten anders präsentiert werden.
7.2 Tonnen CO2
Laut der Resultate aus einer Umfrage auf www.co2-rechner.at verbrauche ich 7.2t CO2 mit meinem Lebensstandart. 17% fürs Wohnen, 11% für die Ernährung und 72% für Mobilität liegen im Ganzen gesehen in einem akzeptablen und annehmbaren Bereich. Jedoch gäbe es Verbesserungsmöglichkeiten in den einzelnen Bereichen. So könnte viel bei der Mobilität eingespart werden, sofern der ÖV besser in Anspruch genommen würde oder durch Fahrgemeinschaften.
Aber auch bei diesen Ergebnissen stellt sich mir die Frage, wie fundamentiert die Umfrage ist?! Mein Resultat liegt im Mittelwert, jedoch habe ich das Gefühl, dass ich ein sehr sparsamer und umweltbewusster Mensch bin. Wie würden sich denn Familien mit einem Mittelklasseauto, viel Wohnfläche und grossem Einkauf beweisen? Die müssten dann wohl auf Fernseher, Mikrowelle, Radio und andere Haushaltsgeräte verzichten, den Urlaub aufs Wandern beschränken und beim Waschen auf Handwäsche umsteigen, damit sie sich in einem normalen Rahmen halten könnten! Absurd und nicht umsetzbar...
Ganz realistisch gesehen
Die Menschen hinterlassen Spuren! Spuren, welche man gerne verfolgt und für ihre Leistungen rühmen kann. Aber auch Spuren, auf welche man nicht stolz sein kann. Dabei denke ich an den Klimawandel, welchen wir Menschen uns zuzuschreiben haben. Naturkatastrophen, welche durch menschliches Sein verusacht werden. Kriege und andere Untaten von Menschenhand begangen, welche immense Berge von Abfall, Schadstoffen und Giften hinterlassen, zerstören unsere Erde. Wir tragen die Verantwortung für solche Auswirkungen, da wir die Ursache sind.
Der Einzelne, das Individuum, ist nicht fähig etwas zu ändern. Die Grossen müssen ihre Macht und ihren Status ausnutzen, um den Menschen aus ihrem Umfeld Einsicht und Werte mitzugeben, welche unsere Natur und Umwelt schützen können.
Jedoch...
Jedoch können wir alle einen kleinen Teil dazu beitragen und uns möglichst umweltfreundlich und umweltliebend verhalten. Auch wenn es nur ein Bruchteil ist, so führen Tausende von Bruchteilen auch zu einem Ganzen. Das Vorbild leben, welches wir gerne von anderen vorgelebt bekommen würden, ist eine Herausforderung, welche wir umsetzen sollten. Sich selbst und den eigenen Werten treu bleiben, ist dabei wohl das Wichtigste.
Mein Fussabdruck
Andererseits ist es ein ernüchterndes Ergebnis und es führt mir vor Augen, dass ich noch sehr viel Potenzial hätte, meinen Energieverbrauch zu reduzieren.
Jedoch liege ich mit drei Erden auch beim Schweizer Durchschnitt, was einem zeigt, wie viel Energie wir brauchen.
Beim Test zu meinen CO2-Emissionen habe ich ebenfalls durchschnittlich abgeschlossen, was mich vor allem aus dem Grund verwundert, da ich ja täglich mit den öffentlichen Verkehrmitteln pendle. Wie würde meine CO2-Emission wohl aussehen, wenn ich ein Auto hätte und damit täglich zu meinen Arbeitsplatz fahren würde? Ein eigenes Auto muss man sich heutzutage wirklich gut überlegen, aus finanzieller wie auch aus ökologischer Sicht.
Die Befragungen unterscheiden sich insofern, dass man beim ersten Fragebogen eine Anzahl Antworten zur Auswahl hat, jedoch keine Möglichkeit eine individuelle Antwort zu geben. Beim CO2-Fragebogen hat man diese Möglichkeit zwar auch nicht direkt, jedoch ist es möglich, genauere, persönliche Angaben zu machen.
Daraus schliesse ich, dass der zweite Fragebogen - wenn man ihn wirklich seriös ausfüllt - aussagekräftiger ist. Jedoch ist er auch schwieriger zu lösen, da er doch sehr ins Detail geht. So hatte ich z.B. Mühe, die genaue Wohnfläche pro Kopf anzugeben.
Mein persönliches Verbesserungspotenzial liegt bei der Reduktion meines täglichen Fleischverbrauches, was mir jedoch schwierig fallen wird… Auch der Umstieg auf Bio-Produkte ist nicht so einfach zu handhaben, da bei mir als Student noch oft der finanzielle Aspekt überwiegt. Dies wir jedoch, so hoffe ich, nicht mehr lange so sein.
Bei einem Hausbau würde ich auf jeden Fall darauf achten, dass ich eine naturfreundliche Heizung einbaue und werde auch auf die Solarenergie setzen.
Vertestet
Ich denke, dass ich da durchaus im Schweizer Durchschnitt liege. Natürlich sehe ich Verbesserungspotenzial, damit ich weniger Ressourcen brauchen würde.
9.7 Tonnen CO2
Das Resultat erscheint mir nicht besonders hoch. Ich liege mit diesem Wert unter dem Österreichischen Durchschnitt, jedoch ist ein Vergleich immer fraglich, denn je nachdem mit welchen Werten man es vergleicht. Mir ist Bewusst, dass es durchaus Sparpotenzial gibt.
Die Befragung vom WWF ist sehr verständlich für Kinder und ist viel konkreter. Man hat einen konkreten Anhaltspunkt, denn man kann sich an der Anzahl Erden orientieren. Die Verbesserungsvorschläge, Geschenke an die Erde, sind kleine, aber konkrete Elemente, die für Schülerinnen und Schüler verständlich sind.
Im Gegensatz dazu geht die Befragung der Umweltbildung.at viel mehr ins Detail und gibt konkrete Zahlen heraus. Schwierigkeiten finde ich bei der Interpretation der Zahl. Welchen Vergleichswert ziehe ich bei oder an welchen Vorbildern orientiere ich mich.
Meine Verbesserungpotenziale liegen im Bereich Verkehr. Ich reise gerne und benutze dazu schon mal den Flieger, auch für Europaflüge. Der Grund dafür ist, dass das Fliegen zum Beispiel von der Schweiz nach London billiger ist, als der Zug und erst noch enorm viel Zeit spart!
Es gibt Bereiche, auf die ich nur einen geringen oder gar keinen Einfluss üben kann. Das Haus meiner Eltern, welches nur stufenweise renoviert wird. Somit ist eine energietechnische Optimierung nur schrittweise möglich und steht ausserhalb meines Einflussbereichs.
Zentral erscheint mir der Fakt, dass es Variablen gibt, auf die ich einen Einfluss nehmen kann und es gibt solche, die ich nur bedingt verändern kann!