Montag, 16. Februar 2009

kleine Füsschen

1.6 Welten für mich alleine
Gemäss einer Umfrage des WWF (www.footprint.ch) liegt mein ökonomischer Verbauch so hoch, dass ich 1.6x die Erde brauchen würde. Das Ergebnis finde ich bemerkenswert, da ich im Allgemeinen sehr Sorge trage zur Natur und der Umgebung. Meiner Meinung nach ist dieses Resultat nicht aussagekräftig, da die Fragen zu weiträumig und das Resultat zu unrealistisch ist. Die Ergebnisse müssten anders präsentiert werden.

7.2 Tonnen CO2
Laut der Resultate aus einer Umfrage auf www.co2-rechner.at verbrauche ich 7.2t CO2 mit meinem Lebensstandart. 17% fürs Wohnen, 11% für die Ernährung und 72% für Mobilität liegen im Ganzen gesehen in einem akzeptablen und annehmbaren Bereich. Jedoch gäbe es Verbesserungsmöglichkeiten in den einzelnen Bereichen. So könnte viel bei der Mobilität eingespart werden, sofern der ÖV besser in Anspruch genommen würde oder durch Fahrgemeinschaften.
Aber auch bei diesen Ergebnissen stellt sich mir die Frage, wie fundamentiert die Umfrage ist?! Mein Resultat liegt im Mittelwert, jedoch habe ich das Gefühl, dass ich ein sehr sparsamer und umweltbewusster Mensch bin. Wie würden sich denn Familien mit einem Mittelklasseauto, viel Wohnfläche und grossem Einkauf beweisen? Die müssten dann wohl auf Fernseher, Mikrowelle, Radio und andere Haushaltsgeräte verzichten, den Urlaub aufs Wandern beschränken und beim Waschen auf Handwäsche umsteigen, damit sie sich in einem normalen Rahmen halten könnten! Absurd und nicht umsetzbar...

Ganz realistisch gesehen
Die Menschen hinterlassen Spuren! Spuren, welche man gerne verfolgt und für ihre Leistungen rühmen kann. Aber auch Spuren, auf welche man nicht stolz sein kann. Dabei denke ich an den Klimawandel, welchen wir Menschen uns zuzuschreiben haben. Naturkatastrophen, welche durch menschliches Sein verusacht werden. Kriege und andere Untaten von Menschenhand begangen, welche immense Berge von Abfall, Schadstoffen und Giften hinterlassen, zerstören unsere Erde. Wir tragen die Verantwortung für solche Auswirkungen, da wir die Ursache sind.
Der Einzelne, das Individuum, ist nicht fähig etwas zu ändern. Die Grossen müssen ihre Macht und ihren Status ausnutzen, um den Menschen aus ihrem Umfeld Einsicht und Werte mitzugeben, welche unsere Natur und Umwelt schützen können.

Jedoch...
Jedoch können wir alle einen kleinen Teil dazu beitragen und uns möglichst umweltfreundlich und umweltliebend verhalten. Auch wenn es nur ein Bruchteil ist, so führen Tausende von Bruchteilen auch zu einem Ganzen. Das Vorbild leben, welches wir gerne von anderen vorgelebt bekommen würden, ist eine Herausforderung, welche wir umsetzen sollten. Sich selbst und den eigenen Werten treu bleiben, ist dabei wohl das Wichtigste.

4 Kommentare:

  1. Ich finde den letzten Teil deines Blogeintrages sehr treffend. Wenn jede/jeder für sich selber schaut, dass sie/er in ihrem/seinem Rahmen das möglichste tut, um die Umwelt möglichst wenig zu belasten, können wir schon viel erreichen. Daher finde ich es sehr wichtig, den Leuten auch begreiflich zu machen, dass auch nur ein noch so kleiner Beitrag etwas nützt. Viele Menschen denken sich doch, was nützt es schon, wenn ich zum Beispiel Abfall trenne. Andere schmeissen den Abfall doch wieder in eine Tonne. Was kann ich da als einzelne Person verändern? Hier ist es wichtig, den Menschen zu zeigen, dass es zwar nur ein Tropfen auf den heissen Stein ist. Es ist aber immerhin ein erster Schritt in die richige Richtung.
    Moser Franziska LG06Bg

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  2. Es ist schon beängstigend, wenn man alle Probleme - oder besser Herausforderungen - auf einen Blick lesen muss. Ich finde es auch sehr bedrückend, sich immer wieder solchen Meldungen stellen zu müssen. Vor allem wenn man, wie du schreibst, versucht, seinen Teil zur Besserung beizutragen. Ich glaube, gerade auch deshalb ist es wichtig, den Schülerinnen und Schülern in der Schule erstens Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man diesen Beitrag leisten kann und zweitens auch Perspektiven aufzeigt, wie ein solches Problem betrachtet werden kann. Erst wenn man alle Seiten kennt, kann man sich eine eigene Meinung bilden und somit auch die eigene Verantwortung wahrnehmen.
    Und als Gedankenanstoss: Wer anderes als unsere Schüler und Schülerinnen werden in die Fussstapfen der "Grossen" treten?
    S.Schädler LG 06 D/e

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  3. Beim Ausfüllen des Bogens habe ich mich oft auch gefragt, wie aussagekräftig diese Resultate wirklich sein können. Vieles ist sehr allgemein oder ungenau wie du auch bemerkt hast. Und in einigen Familien ist es fast unmöglich, nicht über den durchschnittlichen Verbrauch zu kommen, auch wenn man versucht, darauf zu achten.

    Was können wir also tun, um unsere Umwelt zu schützen? Da stimme ich dir voll und ganz zu, wenn du schreibst, dass wir nur einen sehr kleinen Teil ausmachen und somit kaum etwas am Ganzen ändern können. Hierbei müssten die Grosskonzerne vorlegen.
    Doch wir können Vorbilder sein. Mit einem umweltbewussten Lebensstil können wir vielleicht einen anderen Menschen anstecken. Steckt dieser Mensch wiederum jemand anderes an wird der Kreis immer grösser. Und wer weiss, ob dies nicht in einigen Jahren positive Auswirkungen auf die Menschheit haben kann.

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  4. Das habe ich mich auch gefragt. Diese Resultate können nicht stimmen. Manchmal musste ich etwas ankreuzen, das gar nicht der Wirklichkeit entsprach, da es keine anderen Antworten zur Verfügung hatte.
    Ja, wir hinterlassen Spuren, ob wir wollen oder nicht. So viele Menschen beschäftigen sich nicht mit diesem Thema. Sie leben vor sich hin und denken nur an sich selbst. So lange es genügend Ressourcen für sie hat ist alles gut.
    Doch möchte ich nicht ihrem Beispiel folgen.
    Du hast recht wir könne etwas tun. Und als Lehrpersonen können wir mit einem guten Beispiel vorangehen und so noch andere Menschen dafür motivieren.

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