Laut Fragebogen des WWF würden wir Menschen drei Erden brauchen, wenn alle so leben würden wie ich. Dieses Ergebnis hat mich ehrlich gesagt etwas erschreckt, da ich in den letzten Jahren immer bewusster darauf geachtet habe, Energie zu sparen.
Andererseits ist es ein ernüchterndes Ergebnis und es führt mir vor Augen, dass ich noch sehr viel Potenzial hätte, meinen Energieverbrauch zu reduzieren.
Jedoch liege ich mit drei Erden auch beim Schweizer Durchschnitt, was einem zeigt, wie viel Energie wir brauchen.
Beim Test zu meinen CO2-Emissionen habe ich ebenfalls durchschnittlich abgeschlossen, was mich vor allem aus dem Grund verwundert, da ich ja täglich mit den öffentlichen Verkehrmitteln pendle. Wie würde meine CO2-Emission wohl aussehen, wenn ich ein Auto hätte und damit täglich zu meinen Arbeitsplatz fahren würde? Ein eigenes Auto muss man sich heutzutage wirklich gut überlegen, aus finanzieller wie auch aus ökologischer Sicht.
Die Befragungen unterscheiden sich insofern, dass man beim ersten Fragebogen eine Anzahl Antworten zur Auswahl hat, jedoch keine Möglichkeit eine individuelle Antwort zu geben. Beim CO2-Fragebogen hat man diese Möglichkeit zwar auch nicht direkt, jedoch ist es möglich, genauere, persönliche Angaben zu machen.
Daraus schliesse ich, dass der zweite Fragebogen - wenn man ihn wirklich seriös ausfüllt - aussagekräftiger ist. Jedoch ist er auch schwieriger zu lösen, da er doch sehr ins Detail geht. So hatte ich z.B. Mühe, die genaue Wohnfläche pro Kopf anzugeben.
Mein persönliches Verbesserungspotenzial liegt bei der Reduktion meines täglichen Fleischverbrauches, was mir jedoch schwierig fallen wird… Auch der Umstieg auf Bio-Produkte ist nicht so einfach zu handhaben, da bei mir als Student noch oft der finanzielle Aspekt überwiegt. Dies wir jedoch, so hoffe ich, nicht mehr lange so sein.
Bei einem Hausbau würde ich auf jeden Fall darauf achten, dass ich eine naturfreundliche Heizung einbaue und werde auch auf die Solarenergie setzen.
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Genau meine Meinung...
AntwortenLöschenDie Aussagekraft der Ergebnisse aus den beiden Befragungen finde ich auch äusserst undurchsichtig und unrealistisch! Bei Studenten mit wenig Konsum und Verbrauch müssten die Werte viel tiefer liegen und zu einem besseren Resulat führen. Wir sind doch besser wie der Durchschnitt?! Ansonsten wäre unsere Erde doch längst zuerstört?! Denn es gibt enorm viele Menschen, welche einen anderen Lebensstandart pflegen und mit Sicherheit viel mehr an Energie, Kosten und Schadstoffen produzieren.
Wir dürfen, so glaube ich, trotzdem stolz auf unsere Achtsamkeit und Sorgfalt in Hinblick auf die Natur sein und uns weiterhin bemühen umweltfreundlich zu leben.
Ich stimme euch beiden in allen Punkte zu...
AntwortenLöschenWie du schon erwähnt hast Tamara, ist der zweite Test, durch seine gezielten Fragen aussagekräftiger. Mich hat auch die Frage des Autos beschäftigt. Auch ich benutze das Auto höchst selten und bewege mich meist mit den ÖV, dem Velo oder zu Fuss fort. Falls ich einmal genug Geld hätte, würde ich mir ein energiesparsames Auto, wie z.B. einen Prius kaufen wollen. Nur das Geld fehlt dazu ...
Im nächsten Jahr stehen bei uns unglaublich viele Anschaffungen an, wie Wohnung einrichten, zügeln, etc. Bis ich ein gewissen Grundstock an Geld besitze, kann ich nicht genau so ökologisch leben, wie ich (und wie ich gelesen habe auch du) es gerne möchten.