Freitag, 27. Februar 2009

innovative Entwicklungen

SF DRS Tagesschau vom 23.02.09

Ökologische Motoren

Angesichts der ökologischen Krise sind in Zukunft kleinere uns sparsamere Motoren gefragt. Aus dem kurzen Beitrag der Tageschau ist zu entnehmen, dass bei der Entwicklung solchen Antriebsmotoren die eidgenössische Materialprüfungsanstalt (EMPA) ganz vorne mitspielt. Sie haben Motoren entwickelt, die bis zu 40% weniger CO2 ausstossen oder sogar mit Wasserstoff betrieben werden können. Da der Verbrennungsmotor noch lange nicht ausgedient hat lohnt es sich, in diesem Bereich weiter zu forschen.

Aufgrund der Tatsache, dass heutzutage beinahe jeder Hauhalt über ein Auto verfügt, auf welches auch in Zukunft nicht verzichtet wird, lohnt es sich auf jeden Fall, CO2-ausstossarme Motoren zu entwickeln. Genau solche innovative, ökonomische Technologien und Entwicklungen sind gefragt, weil sie aus ökologischer Sichtweise „positivere“ Auswirkungen haben. Forschungsprojekte ökologischer Natur sind daher unbedingt zu unterstützen. Das wirkt sich schussendlich nicht nur auf die Natur positiv aus, es kräftigt und begünstigt zudem den Wirtschaftsstandort Schweiz nachhaltig.


Regionalzeitung „Sarganserländer“ vom 26. Februar 2009-02-26

Eis der Pole schmilzt immer schneller

Spätestens nach dem Film von Al Gore sollte allen bekannt sein, dass wegen der Klimaerwärmung die Eispole schmelzen und darum die Meeresspiegel steigen.
Was nun aber zudem von Wissenschaftlern entdeckt wurde macht die ganze Sache noch beunruhigender als sie schon ist. Sie entdeckten, dass sich in den Permafrostböden grosse Mengen des Klimagases Methan befinden. Wenn nun diese Permafrostböden auftauen, könnte das Methan freigesetzt werden und in die Atmosphäre gelangen. Dadurch würden sie den Treibhauseffekt verstärken und das Klima zusätzlich aufheizen.

Es ist deshalb von grosser Bedeutung, dass dieses Problem der Klimaerwärmung endlich von allen ernst genommen wird. Jeder auf der Welt muss seinen Beitrag dazu leisten. Meiner Ansicht braucht es Führungspersonen in der Politik, die sich diesem Thema annehmen und etwas dagegen tun wollen und nicht nur davon sprechen!

Giftgeheimnis gelüftet

Bei meinen täglichen Recherchen nach Berichten, die im Zusammenfang mit Nachhaltigkeit stehen stellt ich fest, dass man oft wirklich danach suchen muss. Die heutigen Schlagzeilen sind geprägt von der Finanzkrise, die aktuell ist und momentan im Zentrum des öffentlichen Interessens steht. Ich denke aber es gab und wird auch wieder mehr Berichte zur Nachhaltigkeit geben.
Im St.Galler Tagblatt fand ich jedoch einen interessanten Bericht (26.02.09,6). Darin geht es um die Veröffentlichung der Schadstofffrachten von Industriebetreiben auf dem Internet, durch das schweizerische Umweltsamt. Darin sind 170 Betreibe und Anlagen aufgeführt, die wesentliche Mengen von einem oder mehreren Giftstoffen in die Luft puffen, ins Abwasser leiten oder al Sonderabfall deponieren. Vom klimarelevanten Kohlendioxid (CO2) pufft die Schweiz total über 40Millionen Tonnen in die Atmosphäre. Auch interessant ist die Tatsache, dass sich von den 170 Betreiben überdurchschnittlich viele im Kanton St.Gallen (und 5 weiteren) befindet.
Mit der Veröffentlichung dieser Liste erfüllt die Schweiz eine internationale Verpflichtung und die Daten sollen künftig jährlich aktualisiert werden.
Ich denke es ist interessant und auch erschrecken, sich dieses Register mal genauer in Betracht zu nehmen. Auch sind Vergleiche mit dem Ausland möglich, wo ähnliche Register schon seit längerer Zeit bestehen.
Auch sind sie sicherlich – so hoffe ich – für die aufgelisteten Betriebe ein Ansporn, endlich etwas gegen die Umweltverschmutzung zu unternehmen, da es kaum schmeichelhaft ist, bei diesem Register aufgelistet zu sein.

Auf einen weitern passenden Bericht zu unserem Thema stiess ich im GEO (03/März 09, 142).
Wenn man vom CO2-Ausstoss spricht, betrachtet man (in der Regel) die Autos, Flugzeuge und Industrien. Doch vielfach gehen wesentliche Verursacher vergessen und man hört nie etwas von ihnen: die Schiffe. Doch tatsächlich machen sie 5% des globalen CO2-Ausstosses aus – das Doppelte der Luftfahrtemissionen! Beeindruckt hat mich vor allem ein Bild wie dieses:


Es sieht aus wie Kondensstreifen von Flugzeugen, sind jedoch die von Schiffen, aufgenommen vor Europas Südwesten.
Geschockt hat mich auch die Tatsache, dass bei einem einzigen Transport eines Containers auf der Strecke Shanghai-Hamburg so viel Schwefeldioxid entwicht wie 3950 (!) Autos in der gleichen Zeit entweichen. Jetzt könnte man hochrechnen, was das heissen würde, wenn das Schiff ca. 333 Container transportieren würde…
Die Schadstoffe entweichen bislang ungefiltert aus den Schornsteinen der Handelsflotte und dies sollte wirklich endlich geändert werden! Besonders anbetracht der Tatsache, dass sich mit entsprechender Ausrüstung und Technik (die schon länger vorhanden ist!) bis zur Hälfte des Treibstoffes sparen liesse. Doch die Aussage von DK-Group-Gründer Jorn Winkler zeigt einmal mehr, auf was es wirklich ankommt, bis etwas geschieht:
„Unsere Technik spart bis zu 15% Treibstoff ein, bei grossen Schiffen, die täglich 250 Tonnen Öl verbrennen, bedeutet das sehr viel Geld.“


(Bildquelle: http://www.dlr.de/rd/en/Portaldata/1/Resources/portal_news/newsarchiv2008_4/global_change_bretagne200.jpg)

Und es wird doch gehandelt...

Obwohl zur Zeit die Zeitungen und andere Medien voll von der Wirtschaftskrise sind, hat man die Umwelt doch nicht vergessen.

Alte Glühlampen bald verboten, St. Galler Tagblatt, 25.02.09

Die Umweltkommission des Nationalrates will Glühlampen verbieten, die zu viel Strom fressen. Im Jahre 2012 soll dieses Gesetz in Kraft treten. Glühlampen die der Effizienzklasse C bis G angehören, dürfen nicht mehr verwendet werden. Bei angemessener Begründung kann eine Ausnahme bewilligt werden.

->Ich finde es sinnvoll, wirklich so strikt zu handeln und es im Gesetz zu verankern. So sind nämlich alle Mitbürgerinnen und Mitbürger verpflichtet, etwas gegen die Umweltkrise zu unternehmen.

Wohnhaus mit Energieüberschuss, St. Galler Tagblatt, 23.02.09

In Bennau wird zur Zeit ein Energiesparhaus gebaut. Ziel ist es, 12000 Liter Heizöl einzusparen und ein Gebäude zu bauen, das sich selbst mit Energie versorgt und noch Überschussenergie erzeugt, die weiterverwendet werden kann.

Nach dem Kllimaforscher an der Universität Bern, Professor Martin Grosjean, wird im Zeitalter der Technologie zu wenig auf die erneuerbare Energie geachtet.

Die Aussenwände des Energiesparhauses sind extrem wärmegedämmt. Bei der Energiegewinnung wird vor allem auch auf die Sonnenenergie gesetzt und Regenwasser durchspühlt die Toiletten. Das warme Abwasser wird genutzt.

Trotz dieser umweltfreundlichen Bauweise sind die Kosten nur 15Prozent höher als bei anderen Bauten. Und mit 2400Fr für eine 5 1/2- Zimmerwohnung ist diese umweltfreundliche Wohnweise durchaus bezahlbar.

-> Ich würde selber gerne, wenn die Möglichkeit besteht, in einem solchen Energiesparhaus leben. Am Aussehen kann man noch feilen, doch wenn man weiss, dass man der Umwelt hilft, lässt sich auch darüber hinwegsehen.

Donnerstag, 26. Februar 2009

Eisdecke adee - Stromsparer daher!

Schweizer wollen Strom sparen - Sarganserländer, 24.02.09

Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung will mit Energiesparlampen die Stromlücke bekämpfen. So stand es im Sarganserländer... 56 Prozent wären sogar bereit, 20 Prozent mehr für erneuerbare Energie zu bezahlen. Wäre doch schon ein Anfang, oder? Wären doch da nicht diese anderen 50 Prozent, die weiterhin Atomkraftwerke betreiben möchten...

Eis der Pole schmilzt immer schneller - Sarganserländer, 26.02.09

Wer hat nicht schon ein Mal von Eisschmelze gehört? Alle. Und dass dabei der Meeresspiegel ansteigt, wissen wir auch.
Die Klimaerwärmung ist im Moment vor allem in der Antarktis ein grosses Problem. Forscher hätten einen überdurchschnittlichen Anstieg der Temperaturen in den Gewässern um die Antarktis festgestellt.
Gleichzeitig schmelzen die Eiskappe am Nordpol und die Inland-Eisdecke in Grönland immer schneller.
Der Meeresspiegel steigt jährlich um drei Millimeter und bedroht Hunderte Millionen Menschen, welche in Küstennähe wohnen.
Weiter im Bericht steht, dass Wissenschaftler eine andere beunruhigende Entdeckung gemacht haben. In Permafrostböden (dauerhaft gefrorenen Böden) haben sie grosse Mengen des Klimagases Methan entdeckt. Falls diese Böden auftauen sollten, würde das Methan freigesetzt werden und in die Atmosphäre gelangen, was den Treibhauseffekt verstärken und das Klima zusätzlich anheizen würde.
Es ist erschreckend zu wissen, dass aus diesen kleinen Unachtsamkeiten unserer Seite, ganze Gletscher und Eisdecken schmelzen und wir somit zur Klimaerwärmung beitragen...
Ziitigsclub...

SF, Tagesschau vom 23.02.2009, Labor für ökologische Motoren

Der Beitrag der Tagesschau befasst sich mit der Optimierung von Verbrennungsmotoren. Dabei spielt die Empa eine grosse Rolle. Die Empa hat sich als Forschungsziele Antriebe mit 40% weniger CO2 Ausstoss, sowie Wasserstoff-Motoren gesetzt. Dafür wurde ein Motorenlabor gebaut und dort drinnen werden die Motoren optimiert. Aufgrund von wirtschaftlichen Nachfragen ist das Interesse für solche Forschungen vorhanden. Die Meinung vom Chef der Volkswagen Motorenforschung ist, dass in den nächsten Jahrzehnten überwiegend (d.h. 80-90%) mit Verbrennungsmotoren gefahren wird. Alternative Antriebskonzepte gibt es zwar, aber der Kern wird der Verbrennungsmotor bleiben, weil die Forschung für alternative Antriebe noch nicht weit genug ist. Trotz dieser schlechten Prognose für neue Antriebe, forscht die Empa zum Beispiel an einem Wasserstofffahrzeug. Ziel ist die Serientauglichkeit.
Die Frage ist, ob die Fahrzeugindustrie überhaupt vom Verbrennungsmotor wegkommen will, oder das Geschäft viel zu lukrativ ist, weil Jahrzehnte lange Forschung und aufgebaute Technik darin steckt.

Tagblatt Online, 26. Februar 2009, Auch IT-Branche spürt Krise
Die CeBit, die weltgrösste Computermesse in Hannover, muss der wirtschaftlichen Entwicklung Tribut zahlen. Die Anzahl Aussteller hat sich fast halbiert und so auch die Ausstellungsfläche, die noch benötigt wird.
„Green IT“ wird dieses Jahr noch mehr in den Vordergrund gerückt, denn hier gäbe es noch Handlungsbedarf. Unmengen von Strom werden durch IT-Geräte verbraucht und es wird Sparpotenzial gesehen und somit eine Kostensenkung für grosse Rechenzentren durch bessere Kühlung, Softwareprogramme, etc.
Die Belastung der Umwelt durch einen PC kann auf rund 40% bei der Herstellung und 60% auf dessen Benutzung zurückgeführt werden. Es wird auf die Web-Gesellschaft gehofft. Die Branche hat das Ziel erkannt, umweltfreundlichere Geräte zu entwickeln.
Fragt sich da, was Green IT eigentlich bedeutet. Heisst es Kosten zu sparen oder will es wirklich Energiesparen? Natürlich ist die Absicht, Geräte mit geringeren Energieverbrauchen zu produzieren. Aber auch ich daheim vor dem PC kann meinen Beitrag leisten. Sinnvoll ist es, den PC auszuschalten, wenn er nicht verwendet wird, auch im Standby Modus wird Energie verbraucht.
Sehr viel Energie wird für die IT – Geräte gebraucht, jedoch ist der IT Bereich heute nicht mehr wegzudenken. Auch ich sitze hier und mein PC läuft schön vor sich hin, während ich den Blog schreibe. Das ist zwar nur ein Tropfen auf einen heissen Stein, aber die Menge machts ja bekanntlich aus...


Heizen - Nachhaltigkeit gesucht --> gefunden

Tagesanzeiger, 24.02.09
Christliche Gedanken zur Nachhaltigkeit wären gefragt…

Ganz Erstaunliches liest man im Bericht über die „Klimasünden“ der Schweizer Kirchen. Im ganzen Land gibt es insgesamt 6500 Kirchgebäude. 80% davon wurden vor 1850 erbaut, zu einer Zeit, in der die Gebäude nicht beheizt wurden. Nach 1945 rüstete man viele Kirchen mit Elektroheizungen aus. Jedoch sind sie sehr schlecht isoliert, selten genutzt und verschwenden viel Energie. Jährlich könnten mit einer angemessenen Heizpolitik 100‘000 MWh oder 15 Millionen Franken eingespart werden. Dies entspricht dem jährlichen Strombedarf von 20‘000 Haushalten. Man stelle sich dies einmal vor!
Die Schweizer Kirchen, die sich unter anderem den Erhalt und Schutz der Schöpfung auf ihre Banner geschrieben haben, sind gefragt, zu allererst ihren eigenen Umgang mit den Ressourcen dieser Erde zu überdenken. Gedanken zur Nachhaltigkeit wären gefragt!


St. Galler Tagblatt, 23. Februar 2009, bauen & wohnen
„Sauber einheizen“

Der Artikel befasst sich mit der Thematik des umweltverträglichen Heizens mit Holz. Der Feinstaubausstoss, für den Cheminéefeuer verantwortlich sind, kann reduziert werden. Dafür sollte man einige Tipps beachten. Wichtig ist, das Cheminée nicht mit Zeitungen, Kartons oder anderen Abfällen einzuheizen. Besser geeignet sind handelsübliche Anzündhilfen. Das verwendete Holz sollte trocken gelagert und unbehandelt sein. Brennt das Feuer einmal, sollte die empfohlene Füllmenge eingehalten werden.
Die Tipps fürs Heizen sind für jedermann/jederfrau einfach umsetzbar und ein kleiner Beitrag zur Nachhaltigkeit. Auch ich habe öfters zu Zeitungen gegriffen, anstatt Zündwürfel zu verwenden. Dies lediglich aus Unwissen. Ich werde dies nun künftig unbedingt beachten.

Dienstag, 24. Februar 2009

Von wegen nachhaltig...

Wir vernichten ganze Vogelarten
- NZZ, 23.02.09
Unter dem Titel „was dem kleinen Spatz so grosse Sorgen macht“ kann man in der NZZ lesen, dass unser Haussperling zu verschwinden droht. Grund dafür sollen der Strassenverkehr und das nasskalte Wetter sein, so eine Studie. Seit mehr wie 10000 Jahren lebt der kleine Singvogel in menschlicher Umgebung, jedoch scheinen ihm die heutigen Einflüsse unsere Konsumgesellschaft nicht mehr zu zusagen. Untersuchen belegen, dass der Spatz im Raum um den Bodensee seit 1980 um 40 Prozent weniger vertreten ist. Hamburg, als Beispiel, meldet einen Spatzenschwund von 75 Prozent.
Sind das nicht unglaubliche Zahlen? Mir stellt sich da die Frage, wie wir es verantworten können, Grund dafür zu sein, dass ganze Vogelarten aussterben, nur deshalb, weil wir auf einem bestimmten Lebensstandart verharren wollen. Unsere Gesellschaft trägt schuld daran, dass sich die Welt verändert, eine Veränderung mit vielen Schattenseiten. Aspekte, welche wir noch immer unter den Teppich kehren und sie da ruhen lassen, damit wir uns bloss nicht damit auseinander setzen müssen. Soll das wirklich so weitergehen? Wollen wir die Schuld tragen, dass unsere Welt sich selbst zerstört?

Wir tragen die Verantwortung für Tonnen von Giftmüll
- Tagblatt, 24.02.09
Berge von Müll, Gift- und Sondermüll, werden von den Menschen produziert. Im vergangenen Jahr haben alleine die Haushalte im Kanton St.Gallen 200 Tonnen gesammelt. Weitere 110 Tonnen stammen dann wohl aus Industrie und öffentlichen Institutionen.
Im Tagblatt wie auch über Radio- oder Fernsehsendungen konnte man vernehmen, dass dies etwa derselben Zahl wie der vorigen Jahre entspricht. So wurden zu etwa der Hälfte davon Lacke, Farben und Lasuren entsorgt. Weiter in die Kategorie des Sondermülls gehören die 16% der Batterien und die 12% Lösungsmittel und anderes wie die Medikamente, Chemikalien, Spraydosen und Verpackungen.
Es mag vorbildlich und gut sein, dass wir den Sonder- und Giftmüll nicht in den Kehricht werfen, sondern speziell entsorgen, damit wir das Wasser und unsere Umwelt schonen, so kann man es zumindest dem Tagblatt entnehmen. Angeblich würden solche Abfälle nämlich sehr gefährlich sein und der Umwelt schaden, wenn sie nicht entsprechend beseitigt werden. Doch tun sie das nicht sowieso? Die Berichte scheinen so, als wären die Verfasser stolz auf die vorliegenden Zahlen. Für mich ist dies aber ziemlich widersprüchlich und paradox. Tonnen von Sondermüll, von Giftmüll alleine im Kanton St.Gallen… Auch diese Abfälle müssen entsorgt werden. Ein immenser Aufwand, sowohl zeit- wie auch kostenanfällig, wird betrieben um Abfälle von Menschen beiseite zu räumen, nichtig zu machen. Doch genau da liegt doch der Hacken! Abfälle lösen sich nicht im Nichts auf. Es bleiben Reste zurück, giftige und schädliche Reste, welche unsere Umwelt und Natur in Hohem Masse beeinflussen. Es würde an uns Menschen liegen, solche Abfälle zu verringern um eine nachhaltige Zukunft zu schaffen. Mögliche Umsetzungsvorschläge würden da wohl jedem auf der Hand liegen. Also woran liegt es denn dann? Fehlt unserer Gesellschaft der Wille, die Motivation, die Energie oder gar die Zeit um sich um solch relevante Dinge zu kümmern und sich mehr Mühe zu geben? Oder ist es schlicht nur das Desinteresse und die Gleichgültigkeit, welche uns antreibt und zur Regungslosigkeit treibt?
Was auch immer der Grund sein mag, weshalb uns die Fakten um die 310 Tonnen Sonder- und Giftabfall befriedigen sollten, ich kann ihn nicht sehen…

Sonntag, 22. Februar 2009

Staat ist auch gefragt

Ich habe mich bisher immer (gerne) als jemanden gesehen, der sich für „grüne Themen“ einsetzt und der sich um einen möglichst umweltverträglichen Lebensstil bemüht. Hingegen muss ich mir nun mit meinen Ergebnissen eingestehen, dass unsere Welt meinen Lebensstil nicht verkraften könnte, würden sich alle danach richten. Wahrscheinlich machen wir es alle gleich: Wir betrügen uns selbst, um nicht wirklich auf etwas verzichten zu müssen, was uns unverzichtbar scheint. Wir bemühen uns, Bio-Produkte zu kaufen und werten dies als gute Tat, sehen uns dabei als Wohltäter dieser Welt. Im gleichen Atemzug fahren wir mit dem Auto zum Arbeitsplatz und verdrängen dabei geschickt, dass wir unsere gute Tat damit gleich wieder ins Negative umdrehen.
Diese Tests haben die Verschleierungen vor meinen Augen wieder einmal etwas aufklären lassen. Ich muss zugeben, ich fühle mich etwas schuldig.
Meine „Hauptsünden“ gehen auf meine Reisen und den Wohnstil zurück. Mir war gar nicht bewusst, wie viel es in unserem Haus zu verändern gäbe: Geräte nicht auf Standby gestellt lassen, Lichter löschen, Sparlampen verwenden, etc. Dies sind aber alles Dinge, die eigentlich gar nicht so viel verlangen würden. Ich glaube, ich sollte bald einmal meine Eltern diesen Test ausfüllen lassen..
Das Problem bei der ganzen Sache ist doch, dass Umweltschutz unglaublich teuer ist. Solarstrom und öffentliche Verkehrsmittel kosten Unmengen. Ein grosser Schritt läge auch beim Staat, indem er die Verwendung und Entwicklung von erneuerbaren Energien vorantreibt und unterstützt. SBB-Preise dürften nicht ständig steigen, der Zug nach Rom nicht mehr kosten als ein Flug dahin. Dies sind Voraussetzungen, die geschaffen werden müssen. Umweltschutz darf kein Luxus sein.

Donnerstag, 19. Februar 2009

Nachhaltige Zukunft

Mein Resultat bei footprint liegt mit 1.7 Fussabdrücken deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt von 2.9. Und auch beim CO2 Rechner liege ich mit 7.1 Tonnen deutlich unter dem Durchschnitt unseres Nachbarlandes Österreich, welches den Wert von 11.4 Tonnen innehat. Wie auch immer diese Werte berechnet werden und wie genau diese Werte auch wirklich sind, 100% kann man sich sicher nicht darauf verlassen. Ich finde es eher ein bisschen fragwürdig. Ich fahre weder Auto noch fliege ich selten bis fast gar nie. Da müsste ich meiner Ansicht bessere Werte erhalten!!

Das Positive an dieser Auswertung ist, dass mir aufgezeigt wird, wo ich Sparpotenzial habe. Mein grösstes Sparpotenzial liegt beim Wohnen. Da ich in einem Mehrfamilienhaus zu Miete wohne habe ich aber nicht immer die Möglichkeit, die vorgeschlagenen Sparmassnahmen wie das Heizen mit Biomasse oder allgemein der Strom mit erneuerbaren Energiequellen zu benutzen und kann dies darum nur schwer umsetzen. Auch Fragen über das Waschen und ähnliches konnte ich keine genauen Angaben machen, da ich meine Wäsche ja gar nicht selber wasche.

Sparen könnte ich auch, wenn ich alle elektrischen Geräte (Fernseher, Stereoanlage, …) ganz ausschalten würde, was ich nicht tue. Bei Geräten, die ich nicht sehr oft brauche, mache ich das auch. Ich bin der Meinung, dass ich in diesem Bereich nicht sehr viel einsparen kann. Wo ich ganz bestimmt Energie einsparen kann ist bei den Sparlampen. Ich werde in Zukunft vermehrt Energiesparlampen kaufen und allgemein darauf achten, dass ich elektrische Geräte kaufe, die einen niedriegen Stromverbrauch haben.

Mittwoch, 18. Februar 2009

Mein Ressourcenverbrauch

Obwohl ich mit meinen 1.7 Planeten immer noch unter dem schweizerischen Durchschnitt von 2.9 Planeten liege, ist es trotzdem sehr bedenklich. Mit meinem Lebensstil würde die Erde also nicht reichen.

Noch lebe ich zu Hause in einem Mehrpersonenhaushalt und brauche kaum ein Auto da ich sehr nahe an der Schule wohne. Trotzdem wäre mein Ressourcenverbrauch nicht gedeckt, wenn alle so leben würde. Das Bedenkliche für mich daran ist, was erst sein wird wenn ich ausziehe, alleine wohne und mit dem Auto zur Arbeit fahre.

Energie zu sparen habe ich mir schon sehr oft überlegt. In unserem Haus hat es einige Energiesparlampen. Ich schalte auch das Licht immer aus, wo es nicht gebraucht wird und ebenfalls sind die Elektrogeräte ganz ausgeschaltet, wenn ich sie nicht brauche. Doch dies reicht nicht mal annähernd.

Wenn ich mir nun überlege, was ich später in meinem Leben ändern könnte, damit ich der Umwelt weniger schade, fehlt es mir oft auch am Wissen. Was ist gut und wo gibt es noch weitere Möglichkeiten.

Bei der Berechnung meines C02 Ausstosses bin ich auf 7,7t gekommen. Was dies nun genau bedeutet weiss ich aber nicht wirklich. Dass ich dabei sparen kann ist mir bewusst. Als Studentin fehlt einem jedoch oft auch das Geld dazu.

Abschliessend wurde mir nochmals bewusst gemacht, wie stark wir unserer Umwelt schaden. Ich weiss jedoch auch, dass wir dies ändern und als Vorbild voran gehen können. Wie gesagt fehlt es mir jedoch noch am Wissen. Ich habe mir dazu vorgenommen, mich darüber genauer zu informieren und sobald ich eine eigene Wohnung habe, mehr auf das Sparen von Energie zu achten.

Wichtig für mich ist, dass der Gedanke daran geweckt wurde und einem die bedenkliche Situation nochmals richtig bewusst wurde.

Montag, 16. Februar 2009

Naja...

Mit 1.7 Planeten liege ich glücklicherweise noch unter dem Schweizer Durschnitt. Auf dem ersten Blick ist das nichts, aber denkt mal nach... 1.7 Planeten für einen Menschen??? Ist doch zu viel... Hier muss was geändert werden.

Ganz zu schweigen von meinen 10.5 Tonnen CO-2 Ausstoss... Auch hier bin ich noch unter dem Durchschnitt, die Zahl hat mich trotzdem erschreckt.

Ich denke jedoch, dass die Resultate der beiden Befragungen nicht 100 prozentig stimmen. Die Antwortmöglichkeiten beim Fussabdruck sind ungenau und beim CO-2 Rechner muss man pingelig genau sein beim Antworten, ich musste teilweise sogar raten, wenn ich ehrlich sein darf.

Sicherlich muss an meinem Lebensstil etwas geändert werden, aber es ist schwierig, wenn man bedenkt, dass man in einer Familie lebt, studiert und somit wenig finanzielle Mittel hat, etwas zu verändern. Später will ich sicher auf Saison gerechte Produkte achten, umweltfreundliche Elektrogeräte kaufen und auf eine richtige Stromversorgung schauen.

Man muss klein und bei sich beginnen, um etwas zu bewirken. Alle denken, was das nützen soll, wenn es nur ich mache und die anderen nicht? Hören wir doch auf so zu denken und lassen doch die Taten sprechen! Beginnen wir heute, unserer Zukunft Sorge zu tragen und überredet eure Freunde und Familie dazu!

kleine Füsschen

1.6 Welten für mich alleine
Gemäss einer Umfrage des WWF (www.footprint.ch) liegt mein ökonomischer Verbauch so hoch, dass ich 1.6x die Erde brauchen würde. Das Ergebnis finde ich bemerkenswert, da ich im Allgemeinen sehr Sorge trage zur Natur und der Umgebung. Meiner Meinung nach ist dieses Resultat nicht aussagekräftig, da die Fragen zu weiträumig und das Resultat zu unrealistisch ist. Die Ergebnisse müssten anders präsentiert werden.

7.2 Tonnen CO2
Laut der Resultate aus einer Umfrage auf www.co2-rechner.at verbrauche ich 7.2t CO2 mit meinem Lebensstandart. 17% fürs Wohnen, 11% für die Ernährung und 72% für Mobilität liegen im Ganzen gesehen in einem akzeptablen und annehmbaren Bereich. Jedoch gäbe es Verbesserungsmöglichkeiten in den einzelnen Bereichen. So könnte viel bei der Mobilität eingespart werden, sofern der ÖV besser in Anspruch genommen würde oder durch Fahrgemeinschaften.
Aber auch bei diesen Ergebnissen stellt sich mir die Frage, wie fundamentiert die Umfrage ist?! Mein Resultat liegt im Mittelwert, jedoch habe ich das Gefühl, dass ich ein sehr sparsamer und umweltbewusster Mensch bin. Wie würden sich denn Familien mit einem Mittelklasseauto, viel Wohnfläche und grossem Einkauf beweisen? Die müssten dann wohl auf Fernseher, Mikrowelle, Radio und andere Haushaltsgeräte verzichten, den Urlaub aufs Wandern beschränken und beim Waschen auf Handwäsche umsteigen, damit sie sich in einem normalen Rahmen halten könnten! Absurd und nicht umsetzbar...

Ganz realistisch gesehen
Die Menschen hinterlassen Spuren! Spuren, welche man gerne verfolgt und für ihre Leistungen rühmen kann. Aber auch Spuren, auf welche man nicht stolz sein kann. Dabei denke ich an den Klimawandel, welchen wir Menschen uns zuzuschreiben haben. Naturkatastrophen, welche durch menschliches Sein verusacht werden. Kriege und andere Untaten von Menschenhand begangen, welche immense Berge von Abfall, Schadstoffen und Giften hinterlassen, zerstören unsere Erde. Wir tragen die Verantwortung für solche Auswirkungen, da wir die Ursache sind.
Der Einzelne, das Individuum, ist nicht fähig etwas zu ändern. Die Grossen müssen ihre Macht und ihren Status ausnutzen, um den Menschen aus ihrem Umfeld Einsicht und Werte mitzugeben, welche unsere Natur und Umwelt schützen können.

Jedoch...
Jedoch können wir alle einen kleinen Teil dazu beitragen und uns möglichst umweltfreundlich und umweltliebend verhalten. Auch wenn es nur ein Bruchteil ist, so führen Tausende von Bruchteilen auch zu einem Ganzen. Das Vorbild leben, welches wir gerne von anderen vorgelebt bekommen würden, ist eine Herausforderung, welche wir umsetzen sollten. Sich selbst und den eigenen Werten treu bleiben, ist dabei wohl das Wichtigste.

Mein Fussabdruck

Laut Fragebogen des WWF würden wir Menschen drei Erden brauchen, wenn alle so leben würden wie ich. Dieses Ergebnis hat mich ehrlich gesagt etwas erschreckt, da ich in den letzten Jahren immer bewusster darauf geachtet habe, Energie zu sparen.
Andererseits ist es ein ernüchterndes Ergebnis und es führt mir vor Augen, dass ich noch sehr viel Potenzial hätte, meinen Energieverbrauch zu reduzieren.
Jedoch liege ich mit drei Erden auch beim Schweizer Durchschnitt, was einem zeigt, wie viel Energie wir brauchen.

Beim Test zu meinen CO2-Emissionen habe ich ebenfalls durchschnittlich abgeschlossen, was mich vor allem aus dem Grund verwundert, da ich ja täglich mit den öffentlichen Verkehrmitteln pendle. Wie würde meine CO2-Emission wohl aussehen, wenn ich ein Auto hätte und damit täglich zu meinen Arbeitsplatz fahren würde? Ein eigenes Auto muss man sich heutzutage wirklich gut überlegen, aus finanzieller wie auch aus ökologischer Sicht.

Die Befragungen unterscheiden sich insofern, dass man beim ersten Fragebogen eine Anzahl Antworten zur Auswahl hat, jedoch keine Möglichkeit eine individuelle Antwort zu geben. Beim CO2-Fragebogen hat man diese Möglichkeit zwar auch nicht direkt, jedoch ist es möglich, genauere, persönliche Angaben zu machen.
Daraus schliesse ich, dass der zweite Fragebogen - wenn man ihn wirklich seriös ausfüllt - aussagekräftiger ist. Jedoch ist er auch schwieriger zu lösen, da er doch sehr ins Detail geht. So hatte ich z.B. Mühe, die genaue Wohnfläche pro Kopf anzugeben.

Mein persönliches Verbesserungspotenzial liegt bei der Reduktion meines täglichen Fleischverbrauches, was mir jedoch schwierig fallen wird… Auch der Umstieg auf Bio-Produkte ist nicht so einfach zu handhaben, da bei mir als Student noch oft der finanzielle Aspekt überwiegt. Dies wir jedoch, so hoffe ich, nicht mehr lange so sein.
Bei einem Hausbau würde ich auf jeden Fall darauf achten, dass ich eine naturfreundliche Heizung einbaue und werde auch auf die Solarenergie setzen.

Vertestet

2.4 Welten brauche ich… laut WWF
Ich denke, dass ich da durchaus im Schweizer Durchschnitt liege. Natürlich sehe ich Verbesserungspotenzial, damit ich weniger Ressourcen brauchen würde.
9.7 Tonnen CO2
Das Resultat erscheint mir nicht besonders hoch. Ich liege mit diesem Wert unter dem Österreichischen Durchschnitt, jedoch ist ein Vergleich immer fraglich, denn je nachdem mit welchen Werten man es vergleicht. Mir ist Bewusst, dass es durchaus Sparpotenzial gibt.
Die Befragung vom WWF ist sehr verständlich für Kinder und ist viel konkreter. Man hat einen konkreten Anhaltspunkt, denn man kann sich an der Anzahl Erden orientieren. Die Verbesserungsvorschläge, Geschenke an die Erde, sind kleine, aber konkrete Elemente, die für Schülerinnen und Schüler verständlich sind.


Im Gegensatz dazu geht die Befragung der Umweltbildung.at viel mehr ins Detail und gibt konkrete Zahlen heraus. Schwierigkeiten finde ich bei der Interpretation der Zahl. Welchen Vergleichswert ziehe ich bei oder an welchen Vorbildern orientiere ich mich.

Meine Verbesserungpotenziale liegen im Bereich Verkehr. Ich reise gerne und benutze dazu schon mal den Flieger, auch für Europaflüge. Der Grund dafür ist, dass das Fliegen zum Beispiel von der Schweiz nach London billiger ist, als der Zug und erst noch enorm viel Zeit spart!
Es gibt Bereiche, auf die ich nur einen geringen oder gar keinen Einfluss üben kann. Das Haus meiner Eltern, welches nur stufenweise renoviert wird. Somit ist eine energietechnische Optimierung nur schrittweise möglich und steht ausserhalb meines Einflussbereichs.
Zentral erscheint mir der Fakt, dass es Variablen gibt, auf die ich einen Einfluss nehmen kann und es gibt solche, die ich nur bedingt verändern kann!

Jupii es klappat

Ich glaub das wird a super Sach...