1. Wir hatten Schwierigkeiten, fünf Gegenstände zu finden, die wir für diese Aktion mitbringen sollten. Einige hatten Mühe, sich von beliebten Gegenständen zu trennen.
2. Das Kriterium bei der Auswahl war, was brauche ich nicht mehr, was aber andere brauchen können. Zudem muss es funktionstüchtig und sauber sein.
3. Wir konnten uns nicht so gut von den Gegenständen trennen, weil sie mit emotionalen Erinnerungen verbunden waren.
4. Es war speziell zu sehen, was alles für Gegenstände zusammenkamen. Es waren z.T auch sehr schöne Sachen, die durchaus Gebrauch im eigenen Haushalt finden können. Es kam Flohmarkstimmung auf, jedoch musste dafür nicht in den Geldsack gelangt werden. Es kamen uns Kindheitserinnerungen auf. Auch fragten wir uns, was für eine Geschichte hinter diesen Gegenständen verborgen ist.
5. Schön ist, wenn die eigenen Sachen Anklang gefunden hatten, jedoch ist es auch nicht weiter tragisch, wenn sie ins Brockenhaus gehen. Diese Gegenstände finden sicher dort weiter Verwendung.
6. Tendenziell wurde mehr mitgebracht als schlussendlich ausgewählt. Vereinzelt gab es aber auch Mitglieder unserer Gruppe, die mehr ausgewählt haben.
7. Es müssen klare Regeln bekannt gegeben werden, was mitgebracht werden soll und darf. Kriterium müsste sein, Funktionstüchtigkeit, Vollständigkeit und Sauberkeit. Sonst könnte das im ähnlichen Rahmen in einer Schule durchgeführt werden.
Montag, 11. Mai 2009
Dienstag, 5. Mai 2009
Im Auftrag der Nachhaltigkeit
Am Montag um 08:30 findet sich unsere Gruppe in Buchs am Bahnhof ein. Es regnet in Strömen, doch davon lassen wir uns nicht abschrecken. Unser Vorhaben: Das relativ unbekannte Naturschutzgebiet "Afrika" in der Bevölkerung von Buchs bekannt zu machen und dessen Wert ins Bewusstsein zu rufen. Es gibt nämlich Pläne, das kleine Paradies an Private zu verkaufen.
Wir machen uns auf den Weg Richtung Fussballplatz. Durch Sumpf und Matsch gelangen wir schliesslich zum Afrika-See, der etwas versteckt hinter dem Fussballrasen liegt. Wir studieren die Angaben über das Naturreservat und geniessen (unter den Schirmen) den Blick über den Weiher. Fotos werden geschossen. Danach gehts zurück downtown, nämlich ins Bahnhofbuffet. Unter Fliegengeschwirr (besonders um Sandras Kopf.. tja..?!) besprechen wir das weitere Vorgehen. Ein Flugblatt soll entstehen, worin Nachhaltigkeit thematisiert und natürlich auch das Naturschutzgebiet Afrika vorgestellt wird. Wir arbeiten an Texten, Fotos und Lageplänen. Die Fliegen summen in der Luft. So vergeht die Zeit schnell, während unser Flugblatt entsteht. Gegen Mittag trennen wir uns und ziehen in alle Richtungen davon.
Wir machen uns auf den Weg Richtung Fussballplatz. Durch Sumpf und Matsch gelangen wir schliesslich zum Afrika-See, der etwas versteckt hinter dem Fussballrasen liegt. Wir studieren die Angaben über das Naturreservat und geniessen (unter den Schirmen) den Blick über den Weiher. Fotos werden geschossen. Danach gehts zurück downtown, nämlich ins Bahnhofbuffet. Unter Fliegengeschwirr (besonders um Sandras Kopf.. tja..?!) besprechen wir das weitere Vorgehen. Ein Flugblatt soll entstehen, worin Nachhaltigkeit thematisiert und natürlich auch das Naturschutzgebiet Afrika vorgestellt wird. Wir arbeiten an Texten, Fotos und Lageplänen. Die Fliegen summen in der Luft. So vergeht die Zeit schnell, während unser Flugblatt entsteht. Gegen Mittag trennen wir uns und ziehen in alle Richtungen davon.
Dienstag, 7. April 2009
Rückmeldung
Liebe Studierende,
obschon manche von Ihnen durch die beiden letzten Wochenblogs mitten im Schlussspurt für die Bachelorarbeit „erwischt“ wurden, haben Sie sich doch mehrheitlich den Aufträgen zu Natur und Achtsamkeit gestellt und dabei Erfahrungen gemacht. Diejenigen, die ihre BA für eine Stunde weglegen konnten, fanden weitgehend, dass dies gewonnene und nicht vertane Zeit ist, dass durch den Aufenthalt in der Natur Energie, die vorher gefehlt hat, zurückkommt. Einfach nur sein, wahrnehmen, sich öffnen und die automatisierten Gedanken für eine Weile loslassen, das ist Balsam für die Seele und purer Stressabbau. Danke für die eindrücklichen Beschreibungen und Selbstbeobachtungen! Entspannung, Ruhe, Vertrauen, Schönheit, Fluss des Lebens, Eingebundensein sind Stichwörter, die aufscheinen. Diejenigen, die sich jetzt nur theoretisch über ihre Naturbeziehung geäussert haben oder im Auto/Zug die Natur „erlebt“ haben mögen doch an einem herrlichen Frühlingstag die entgangene Erfahrung nachholen. Es lohnt sich!
Ihre Achtsamkeitsblogs erzählen viel über achtsames Handeln für eine nachhaltige Zukunft. Sie sind wirklich aufmerksam geworden für das, was Sie selber und andere tun oder unterlassen. Auch die PH kommt nicht ungeschoren weg, nicht zu Unrecht. Lassen Sie es uns doch wissen, wenn Ihnen etwas auffällt und ärgern Sie sich nicht im Stillen. Gemeinsam können wir mehr erreichen und etwas verändern.
Für mich hat Achtsamkeit zunächst nicht die Handlungskomponente, sondern ich versuche mit den Übungen oder Erinnerungszetteln aus automatischem Denken und Tun aufzuwachen und in Kontakt zu kommen mit mir selbst,bewusst und ohne zu urteilen im gegenwärtigen Moment zu sein, in Harmonie mit mir und der Welt zu leben. Die aus der Buddhistischen Praxis stammende Achtsamkeit hat sich säkularisiert und ist heute als Fundament zum Handeln weit verbreitet. Der Mediziner Jon Kabat Zinn hat mit seinen Büchern und CDs eine wunderbare Basis für Stille und Selbstbesinnung im Alltag geschaffen (Tipp auch für den hektischen Berufsalltag einer Junglehrerin/eines Junglehrers: Im Alltag Ruhe finden, Fischer Verlag, 2007).
Ich wünsche Ihnen von Herzen sonnige Ostertage mit viel Ruhe und Entspannung
U.Frischknecht
PS: In der Woche nach Ostern werde ich mich mit ein paar wenigen Leuten aus meinen vier Bloggruppen in Verbindung setzen, die den Modulnachweis nicht vollständig erfüllt haben. Für die meisten gilt: Aufträge gut bis sehr gut erfüllt.
obschon manche von Ihnen durch die beiden letzten Wochenblogs mitten im Schlussspurt für die Bachelorarbeit „erwischt“ wurden, haben Sie sich doch mehrheitlich den Aufträgen zu Natur und Achtsamkeit gestellt und dabei Erfahrungen gemacht. Diejenigen, die ihre BA für eine Stunde weglegen konnten, fanden weitgehend, dass dies gewonnene und nicht vertane Zeit ist, dass durch den Aufenthalt in der Natur Energie, die vorher gefehlt hat, zurückkommt. Einfach nur sein, wahrnehmen, sich öffnen und die automatisierten Gedanken für eine Weile loslassen, das ist Balsam für die Seele und purer Stressabbau. Danke für die eindrücklichen Beschreibungen und Selbstbeobachtungen! Entspannung, Ruhe, Vertrauen, Schönheit, Fluss des Lebens, Eingebundensein sind Stichwörter, die aufscheinen. Diejenigen, die sich jetzt nur theoretisch über ihre Naturbeziehung geäussert haben oder im Auto/Zug die Natur „erlebt“ haben mögen doch an einem herrlichen Frühlingstag die entgangene Erfahrung nachholen. Es lohnt sich!
Ihre Achtsamkeitsblogs erzählen viel über achtsames Handeln für eine nachhaltige Zukunft. Sie sind wirklich aufmerksam geworden für das, was Sie selber und andere tun oder unterlassen. Auch die PH kommt nicht ungeschoren weg, nicht zu Unrecht. Lassen Sie es uns doch wissen, wenn Ihnen etwas auffällt und ärgern Sie sich nicht im Stillen. Gemeinsam können wir mehr erreichen und etwas verändern.
Für mich hat Achtsamkeit zunächst nicht die Handlungskomponente, sondern ich versuche mit den Übungen oder Erinnerungszetteln aus automatischem Denken und Tun aufzuwachen und in Kontakt zu kommen mit mir selbst,bewusst und ohne zu urteilen im gegenwärtigen Moment zu sein, in Harmonie mit mir und der Welt zu leben. Die aus der Buddhistischen Praxis stammende Achtsamkeit hat sich säkularisiert und ist heute als Fundament zum Handeln weit verbreitet. Der Mediziner Jon Kabat Zinn hat mit seinen Büchern und CDs eine wunderbare Basis für Stille und Selbstbesinnung im Alltag geschaffen (Tipp auch für den hektischen Berufsalltag einer Junglehrerin/eines Junglehrers: Im Alltag Ruhe finden, Fischer Verlag, 2007).
Ich wünsche Ihnen von Herzen sonnige Ostertage mit viel Ruhe und Entspannung
U.Frischknecht
PS: In der Woche nach Ostern werde ich mich mit ein paar wenigen Leuten aus meinen vier Bloggruppen in Verbindung setzen, die den Modulnachweis nicht vollständig erfüllt haben. Für die meisten gilt: Aufträge gut bis sehr gut erfüllt.
Sonntag, 22. März 2009
Ich sitze und höre...
Die nahe gelegenen Wälder und Gegenden in freier Natur sind entspannend und erholsam. Darum bewege ich mich gerne und oft darin und fühle mich erholt für den Alltag. Das bewusste Wahrnehmen der Natur ist für mich eine erfrischende Art die Stille zu geniessen und es ist für mich durchaus ein belebendes Element. Die frische Luft zu atmen, die natürlichen Geräusche zu hören gehören zu wichtigen Momenten, die ich so oft wie möglich in meinen Alltag einbringe. So gehe ich am liebsten im nahegelegenen Wald joggen, gehe auf den Vita Parcour oder gehe einfach gemütlich spazieren.
Ich fühle mich sehr mit der Natur verbunden, denn ich als Mensch bin ein Teil davon. Ich bin mir auch bewusst, dass ich Teil eines Natürlichen Kreislaufes bin. Ich lebe von der Natur, sie gibt mir zum Beispiel Luft zum Atmen und Nahrung. Der Naturbezug geht aber oft verloren und man fühlt sich nicht zuständig, dass die Natur im nahen Umfeld so bestehen kann, wie sie ist.
Mein Handeln für eine nachhaltige Zukunft hat sicherlich auch etwas mit meinem Naturbezug zu tun. Ich möchte, dass die Natur um mich herum möglichst so erhalten bleibt, damit ich mich weiterhin darin bewegen kann. Sie soll mir weiterhin als Erholungsraum erhalten bleiben. Die bewusste Wahrnehmung in der Natur zeigt einem auch, dass der Mensch die Natur reichlich beeinflusst.
Ich fühle mich sehr mit der Natur verbunden, denn ich als Mensch bin ein Teil davon. Ich bin mir auch bewusst, dass ich Teil eines Natürlichen Kreislaufes bin. Ich lebe von der Natur, sie gibt mir zum Beispiel Luft zum Atmen und Nahrung. Der Naturbezug geht aber oft verloren und man fühlt sich nicht zuständig, dass die Natur im nahen Umfeld so bestehen kann, wie sie ist.
Mein Handeln für eine nachhaltige Zukunft hat sicherlich auch etwas mit meinem Naturbezug zu tun. Ich möchte, dass die Natur um mich herum möglichst so erhalten bleibt, damit ich mich weiterhin darin bewegen kann. Sie soll mir weiterhin als Erholungsraum erhalten bleiben. Die bewusste Wahrnehmung in der Natur zeigt einem auch, dass der Mensch die Natur reichlich beeinflusst.
Donnerstag, 19. März 2009
Nur Blau
Es ist ein wunderschöner Tag. Die Sonne scheint. Ich stehe auf einem Hügel und mein Blick wandert herab über die Wiesen, die Dörfer und Städte bis hin zum Blau des Sees, der unter mir liegt. Dieses tiefe Blau nimmt ich gefangen, es zieht mich an. Vertrauen, Ruhe, Geborgenheit und unendliche Tiefe - das spüre ich beim Anblick des Sees, dieses Blaus. Ich breite meine Arme aus und stürze mich dem Blau entgegen. Ich fliege. Es funktioniert tatsächlich. Ich fliege über die grünen Wiesen immer weiter, nur das Blau anvisierend. Ich bin glücklich.
Dieser Traum geht mir wieder durch den Kopf während ich hier am Ufer des Bodensees sitze - das Blau vor mir. Es weckt dieselben Empfindungen in mir.
Ich spüre den der Jahreszeit entsprechenden noch etwas frischen Wind und binde meinen Schal etwas enger um den Hals. Dabei höre ich den Wellen zu. Eine Amsel pfeift ganz in der Nähe ihr melancholisches Lied. Ich schwanke zwischen Schwermut und der Erinnerung an die Leichtigkeit meines Fluges.
Mein Blick gleitet wieder über das Blau, das Vertrauen in mich und das Leben, die Geborgenheit in der Natur.
Dieser Traum geht mir wieder durch den Kopf während ich hier am Ufer des Bodensees sitze - das Blau vor mir. Es weckt dieselben Empfindungen in mir.
Ich spüre den der Jahreszeit entsprechenden noch etwas frischen Wind und binde meinen Schal etwas enger um den Hals. Dabei höre ich den Wellen zu. Eine Amsel pfeift ganz in der Nähe ihr melancholisches Lied. Ich schwanke zwischen Schwermut und der Erinnerung an die Leichtigkeit meines Fluges.
Mein Blick gleitet wieder über das Blau, das Vertrauen in mich und das Leben, die Geborgenheit in der Natur.
Auf dem Balkon
Für diesen Auftrag war der Montag perfekt. Die Sonne schien fast den ganzen Tag und liess den Frühling durchblicken.
Ich setzte mich am freien Nachmittag auf den Balkon und liess mir die Sonne auf das Gesicht scheinen. Dabei konnte ich Rorschach und den Bodensee überblicken. Mit jedem Sonnenstrahl wurde es mir wärmer und ich liess mich fallen. Ich hörte die Vögel pfeiffen und der Wind blies leicht über mein Gesicht. Die Blätter liessen ein leises Rascheln ertönen und von der Ferne hörte ich die Autobahn. Doch wenn ich mich auf die Naturgeräusche konzentrierte, viel diese ganz weg.
Langsam verlor ich die Zeit und plötzlich wurde ich von meiner Katze wieder zurückgeholt, indem sie mir auf den Schoss sprang. Die eine Stunde war auch vorbei und ich überlegte mir, was mir dieser Ausflug in die Natur gebracht hatte und mir wurde klar, dass solche Momente in unserem stressigen Studentenleben zu kurz kommen. Tag für Tag sitzen wir vor dem Computer, schreiben an unserer Bachelorarbeit oder haben sonstige Verpflichtungen. Das Entspannen und einfach fallen lassen, können wir uns kaum mehr leisten. Dabei wäre es wichtig, uns viel mehr Zeit für solche Momente einzuräumen und die schönen Aspekte der Natur zu geniessen.
Ich habe mir vorgenommen, nach der Bachelorarbeit ein Wochenende einfach nur zu geniessen und in die Natur zu gehen. Ebenfalls werde ich hoffentlich mehr Gelegenheit haben, die Sonne und die Umgebung auf mich wirken zu lassen.
Ich setzte mich am freien Nachmittag auf den Balkon und liess mir die Sonne auf das Gesicht scheinen. Dabei konnte ich Rorschach und den Bodensee überblicken. Mit jedem Sonnenstrahl wurde es mir wärmer und ich liess mich fallen. Ich hörte die Vögel pfeiffen und der Wind blies leicht über mein Gesicht. Die Blätter liessen ein leises Rascheln ertönen und von der Ferne hörte ich die Autobahn. Doch wenn ich mich auf die Naturgeräusche konzentrierte, viel diese ganz weg.
Langsam verlor ich die Zeit und plötzlich wurde ich von meiner Katze wieder zurückgeholt, indem sie mir auf den Schoss sprang. Die eine Stunde war auch vorbei und ich überlegte mir, was mir dieser Ausflug in die Natur gebracht hatte und mir wurde klar, dass solche Momente in unserem stressigen Studentenleben zu kurz kommen. Tag für Tag sitzen wir vor dem Computer, schreiben an unserer Bachelorarbeit oder haben sonstige Verpflichtungen. Das Entspannen und einfach fallen lassen, können wir uns kaum mehr leisten. Dabei wäre es wichtig, uns viel mehr Zeit für solche Momente einzuräumen und die schönen Aspekte der Natur zu geniessen.
Ich habe mir vorgenommen, nach der Bachelorarbeit ein Wochenende einfach nur zu geniessen und in die Natur zu gehen. Ebenfalls werde ich hoffentlich mehr Gelegenheit haben, die Sonne und die Umgebung auf mich wirken zu lassen.
Mittwoch, 18. März 2009
Die Ruhe in der Natur
Als ich um halb vier von der Schule nach Hause kam nahm ich gemütlich Block und Bleistift in die Hand und setzte mich nach draussen, wo ich eine der ersten warmen Sonnenuntergänge diesen Frühlings geniessen durfte. Es war ein wunderschöner warmer Frühlingstag und es wehte ein mildes Lüftchen. Ich setzte mich auf meinen feudalen Liegesitz, wo ich die Augen schloss und über das Leben nachdachte.
Meine Gedanken waren zu Beginn voll mit Dingen wie Bachelorarbeit, Modulnachweise, Diplomprüfungen, Bewerbungen, usw., die wie lästige Kletten mein momentanes Leben begleiten. Doch irgendwie schaffte ich es dann doch noch, all diese üblen Gedanken für mindestens eine Stunde zu vergessen.
Mein Zuhause befindet sich ausserhalb des Dorfes, wo es einigermassen ruhig zu und her geht und so horchte ich von da aus der Natur. Ich notierte mir verschiedene Geräusche, welche mir in dieser kurzen Zeit zu Ohren kamen. Was mir vor allem auffiel war, dass eine wirkliche Stille nie vorhanden war. Ständig war irgend ein Geräusch zu hören; vorbeifahrende Autos, kreischende Kinder, Flugzeuge, die Eisenbahn, der Traktor des Landwirtes und sogar das Militär hatte noch eine Schiessübung, die von der Ferne zu hören war.
Was mich jedoch am meisten fesselte war der Gesang eines Vogels, welcher sich auf dem Baum neben meiner Wohnung am einnisten war. Und erst beim genaueren Hinhören bemerkte ich, dass auf diesem Baum noch andere Vögel ihre Gesänge zum besten gaben. Ich konnte an diesem Abend mindestens fünf verschiedene Gesänge hören, welche ich aber leider nicht zuordnen kann.
Was mir aber in diesem Abend viel bewusster wurde war, dass die vom Mensch erzeugten Geräusche im Gegensatz von den Geräuschen der singenden Vögel extrem lästig und störend waren. Ich sollte daher vermehrt die Ruhe in der Natur suchen. Leider ist es aber sehr schwierig geworden, diese Ruhe überhaupt zu finden.
Meine Gedanken waren zu Beginn voll mit Dingen wie Bachelorarbeit, Modulnachweise, Diplomprüfungen, Bewerbungen, usw., die wie lästige Kletten mein momentanes Leben begleiten. Doch irgendwie schaffte ich es dann doch noch, all diese üblen Gedanken für mindestens eine Stunde zu vergessen.
Mein Zuhause befindet sich ausserhalb des Dorfes, wo es einigermassen ruhig zu und her geht und so horchte ich von da aus der Natur. Ich notierte mir verschiedene Geräusche, welche mir in dieser kurzen Zeit zu Ohren kamen. Was mir vor allem auffiel war, dass eine wirkliche Stille nie vorhanden war. Ständig war irgend ein Geräusch zu hören; vorbeifahrende Autos, kreischende Kinder, Flugzeuge, die Eisenbahn, der Traktor des Landwirtes und sogar das Militär hatte noch eine Schiessübung, die von der Ferne zu hören war.
Was mich jedoch am meisten fesselte war der Gesang eines Vogels, welcher sich auf dem Baum neben meiner Wohnung am einnisten war. Und erst beim genaueren Hinhören bemerkte ich, dass auf diesem Baum noch andere Vögel ihre Gesänge zum besten gaben. Ich konnte an diesem Abend mindestens fünf verschiedene Gesänge hören, welche ich aber leider nicht zuordnen kann.
Was mir aber in diesem Abend viel bewusster wurde war, dass die vom Mensch erzeugten Geräusche im Gegensatz von den Geräuschen der singenden Vögel extrem lästig und störend waren. Ich sollte daher vermehrt die Ruhe in der Natur suchen. Leider ist es aber sehr schwierig geworden, diese Ruhe überhaupt zu finden.
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