Dienstag, 7. April 2009

Rückmeldung

Liebe Studierende,

obschon manche von Ihnen durch die beiden letzten Wochenblogs mitten im Schlussspurt für die Bachelorarbeit „erwischt“ wurden, haben Sie sich doch mehrheitlich den Aufträgen zu Natur und Achtsamkeit gestellt und dabei Erfahrungen gemacht. Diejenigen, die ihre BA für eine Stunde weglegen konnten, fanden weitgehend, dass dies gewonnene und nicht vertane Zeit ist, dass durch den Aufenthalt in der Natur Energie, die vorher gefehlt hat, zurückkommt. Einfach nur sein, wahrnehmen, sich öffnen und die automatisierten Gedanken für eine Weile loslassen, das ist Balsam für die Seele und purer Stressabbau. Danke für die eindrücklichen Beschreibungen und Selbstbeobachtungen! Entspannung, Ruhe, Vertrauen, Schönheit, Fluss des Lebens, Eingebundensein sind Stichwörter, die aufscheinen. Diejenigen, die sich jetzt nur theoretisch über ihre Naturbeziehung geäussert haben oder im Auto/Zug die Natur „erlebt“ haben mögen doch an einem herrlichen Frühlingstag die entgangene Erfahrung nachholen. Es lohnt sich!
Ihre Achtsamkeitsblogs erzählen viel über achtsames Handeln für eine nachhaltige Zukunft. Sie sind wirklich aufmerksam geworden für das, was Sie selber und andere tun oder unterlassen. Auch die PH kommt nicht ungeschoren weg, nicht zu Unrecht. Lassen Sie es uns doch wissen, wenn Ihnen etwas auffällt und ärgern Sie sich nicht im Stillen. Gemeinsam können wir mehr erreichen und etwas verändern.
Für mich hat Achtsamkeit zunächst nicht die Handlungskomponente, sondern ich versuche mit den Übungen oder Erinnerungszetteln aus automatischem Denken und Tun aufzuwachen und in Kontakt zu kommen mit mir selbst,bewusst und ohne zu urteilen im gegenwärtigen Moment zu sein, in Harmonie mit mir und der Welt zu leben. Die aus der Buddhistischen Praxis stammende Achtsamkeit hat sich säkularisiert und ist heute als Fundament zum Handeln weit verbreitet. Der Mediziner Jon Kabat Zinn hat mit seinen Büchern und CDs eine wunderbare Basis für Stille und Selbstbesinnung im Alltag geschaffen (Tipp auch für den hektischen Berufsalltag einer Junglehrerin/eines Junglehrers: Im Alltag Ruhe finden, Fischer Verlag, 2007).

Ich wünsche Ihnen von Herzen sonnige Ostertage mit viel Ruhe und Entspannung
U.Frischknecht

PS: In der Woche nach Ostern werde ich mich mit ein paar wenigen Leuten aus meinen vier Bloggruppen in Verbindung setzen, die den Modulnachweis nicht vollständig erfüllt haben. Für die meisten gilt: Aufträge gut bis sehr gut erfüllt.

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