Möglichst bald werden die Pracktstücke dann zu den Geschäften gebracht, dabei kann es sich um ein Dorflädeli oder einen Grossverkäufer handeln, aber auch um einen Grossverteiler, welcher dann nochmals die eigenen Geschäfte beliefert.
Nun ist der Apfel also in meinem Laden angelangt, doch noch liegt er in einem Karton/einem Sack und muss vor seiner Platzierung im Regal nochmals einige Stufen durchlaufen. Erst wird er ausgepackt, dann womöglich nochmals auf seine Schönheit untersucht, dann sortiert und dem richtigen Namen zugeordnet und letztendlich im entsprechenden Regal eingereiht, möglichst weit hinten, da man den Alten doch bekanntlich den Vorrang lassen soll.
Dann kommen die Konsumenten, entscheiden sich für einige Exemplare, wägen diese, bezahlen und geniessen die Äpfel in allen möglichen Lebenslagen und mit allen erdenklichen Beilagen.
Beim Genuss eines Apfel sollte man also folgenden Menschen dankbar sein für die geleistete Arbeit, welche es mir erst ermöglicht einen Apfel in Händen zu halten:
- der Schöpfer eines Baumes
- der Pflücker der Frucht
- der Sortierer und Pfleger
- der Lieferanten
- der Ladenbesitzer / der Ladenangestellte
- der Konsument
Fazit: Beim Apfel ist der Weg gut nachvollziehbar, dies ist aber nicht bei allen Produkten so sinnvoll und klar ersichtlich. Einige Produkte müssen erst auf ihren Inhalt untersucht werden und erst dann kann man sich auf die Suche nach all den einzelnen Zutaten begeben. Immer sind ganz viele Menschen an der Herstellung, der Produktion und dem Verkauf beteiligt, die Zusammenhänge müssen folglich immer mitverfolgt werden.
Gedanken über die Herkunft und vor allem auch über die Art der Herstellung und Verarbeitung von Produkten sollten öfters gemacht werden, da es doch gelegentlich sehr fragwürdige Hintergründe gibt.
Ich plädiere sehr auf die Verwendung von einheimischen Produkten, da wir dadurch sowohl unsere Wirtschaft unterstützen als auch mit gutem Gewissen geniessen können...
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