"achtsam wahrnehmen, achtsam leben!"
Unser Wochenimpuls ist interessant. Wie viel nehmen wir von unserer Umgebung bewusst wahr? Vieles ist doch super schnell wieder vergessen gemäss dem Motto: „Aus den Augen, aus dem Sinn“.
Ich meine, meine Achtsamkeit ist jetzt schon hoch, doch auch ich konnte durchaus achtsam Neues entdecken und auch wahrnehmen. So entdeckte ich auf dem fast alltäglichen „Schulweg“, vom Bahnhof zur PHSG, eine Palme in einem Garten. Insgesamt zwei Jahre begehe ich diesen Weg schon und trotzdem ist diese exotische Pflanze meiner Wahrnehmung entgangen.
Was tägliche Rituale angeht, so entgehen die automatisierten Vorgehensweisen oft der bewussten Wahrnehmung, weil sie eben alltäglich sind. Wie schnell ist ein Liter aus dem Hahne geflossen, nur weil das Wasser etwas zu kalt oder zu warm ist. Das ist Trinkwasser, das ohne Nutzen abfliesst in die Kanalisation. Aber auch unter der Dusche, zuerst wird die richtige Temperatur eingestellt und erst dann kommt der Schritt darunter. Ich will ja nicht erfrieren unter der eiskalten Dusche! Es gibt auch andere Beispiele aus dem Alltag. So öffne ich den Kühlschrank, ohne genau zu wissen, was eigentlich gesucht wird, stehe dann da und entscheide mich das EINE oder ANDERE dem Kühlschrank zu entnehmen. Könnte man sich auch vorgängig Gedanken machen, was will ich eigentlich aus diesem Ding, namens Kühlschrank? Solche Beispiele gibt es viele, es sind zwar KLEINIGKEITEN, jedoch sollte das einem bewusst sein.
Erst das, was ich bewusst wahrnehme, kann ich bewusst bewerten, ich denke darüber nach und das macht durchaus Sinn.
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Ja, so ging es mir auch schon manchmal. Oft wenn mir langweilig ist, laufe ich im Haus herum, öffne dort einen Kasten, gehe zum Kühlschrank.. und schon hat man etwas im Mund, das man gar nicht umbedingt essen wollte.
AntwortenLöschenWahrscheinlich müssen wir wirklich, wie du schreibst, bei Kleinigkeiten beginnen.
Ich kann dem nur zustimmen. Auch ich lasse viel das Wasser viel zu lange laufen, sei es beim Zähneputzen oder unter der Dusche. Es ist einfach eine Gewohnheit und man studiert gar nicht viel dabei. Auch mich hat diese Woche aufgerüttelt und mir ist viel bewusst geworden. Ich hoffe, dass ich noch länger daran denke und möchte versuchen sparsamer mit dem Wasser und auch mit anderen Dingen umzugehen.
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