Es ist ein wunderschöner Tag. Die Sonne scheint. Ich stehe auf einem Hügel und mein Blick wandert herab über die Wiesen, die Dörfer und Städte bis hin zum Blau des Sees, der unter mir liegt. Dieses tiefe Blau nimmt ich gefangen, es zieht mich an. Vertrauen, Ruhe, Geborgenheit und unendliche Tiefe - das spüre ich beim Anblick des Sees, dieses Blaus. Ich breite meine Arme aus und stürze mich dem Blau entgegen. Ich fliege. Es funktioniert tatsächlich. Ich fliege über die grünen Wiesen immer weiter, nur das Blau anvisierend. Ich bin glücklich.
Dieser Traum geht mir wieder durch den Kopf während ich hier am Ufer des Bodensees sitze - das Blau vor mir. Es weckt dieselben Empfindungen in mir.
Ich spüre den der Jahreszeit entsprechenden noch etwas frischen Wind und binde meinen Schal etwas enger um den Hals. Dabei höre ich den Wellen zu. Eine Amsel pfeift ganz in der Nähe ihr melancholisches Lied. Ich schwanke zwischen Schwermut und der Erinnerung an die Leichtigkeit meines Fluges.
Mein Blick gleitet wieder über das Blau, das Vertrauen in mich und das Leben, die Geborgenheit in der Natur.
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Sehr schön geschrieben. Du beschreibst deinen Traum wie eine Dichterin! Und tatsächlich, die Natur ist nicht nur in Träumen so schön sondern auch in unserer realen Welt. Solche Momente müsste es doch einfach öfters geben! Schade leben wir in einer solch gestressten Welt, inder man diese Schönheiten zu vergessen beginnt.
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