Meinen Post-it Zettel mit den Worten "achtsam wahrnehmen - achtsam leben!" klebte ich mir an den Laptop, da ich ihn zur Zeit dauernd brauche, sei es in der Schule oder zu Hause um an der Bachelorarbeit zu schreiben.
Wenn ich meinen Laptop hervornahm nervte ich mich zuerst über den kleinen Zettel, der immer im Weg klebte. Es erinnerte mich zwar an die Aufgabe aus dem Mensch und Umwelt Modul, doch gleichzeitig wollte und konnte ich mich nicht gross mit den Gedanken beschäftigen, da ich zur Zeit viel mehr im Kopf habe. Die Achtsamkeit hat bei mir sowieso schon der Film geweckt. Ich lösche das Licht, wenn ich das Zimmer verlasse (oft muss ich dies auch bei meiner Familie/meinem Freund tun), schalte die Geräte ganz aus, laufe wenn möglich und decke die Pfannen beim Kochen zu usw. Einigen Menschen bin ich bereits auf die Nerven gegangen, weil ich sie immer wieder ermahnte, die Lichter zu löschen oder nicht unnötig Strom zu verbrauchen.
Doch wie gesagt war es sehr schwierig, sich momentan auf dieses Thema voll und ganz einzulassen, da die Bachelorarbeit einfach viel zu viel Zeit einnimmt und sie nunmal sehr wichtig ist.
Während ich am Schreiben war und den Post-it vor mich hatte überlegte ich mir oft, wie viel Strom ich für die Bachelorarbeit verbrauche und auch für diesen Blog, den ich ja am Laptop schreiben muss. Sehr viele Aufgaben der Schule lassen sich nur über den PC bearbeiten, genau wie die vielen Mails die wir bekommen und beachten müssen. Vorbildlich ist dieses Verhalten nicht doch für uns als Studierende ist es einfach nicht möglich, da gross auf die Umwelt zu schauen, ohne das Studium zu vernachlässigen.
Natürlich gibt es andere Situationen, in denen wir Strom oder Benzin sparen können, doch meine Gedanken haben sich bei diesem Auftrag auf ein anderes Gebiet konzentriert und mich nachdenklicher gemacht, was die PHSG für uns als Vorbild bietet. Doch dies ist ein anderes Thema, worüber man noch vieles mehr schreiben könnte. Wer weiss, ob es dazu später noch einen Blogeintrag geben wird.
Donnerstag, 12. März 2009
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Ich gebe dir völlig Recht da mit dem Laptop. Stundenlang sitze ich davor und schreibe irgendetwas für die Schule und das täglich! Wir sollen nachhaltig denken, verbrauchen trotzdem sehr viel Strom. Das müsste man schon ändern...
AntwortenLöschenAuch mit dem "auf die Nerven gehen" kenne ich gut. Das ist auch ein Thema bei uns zu Hause. Mein Bruder lässt ständig und überall das Licht an und wenn man ihn darauf aufmerksam macht, motzt er nur. Fernseher und Radio stehen bei uns auf Standby und jedes Mal bin ich diejenige, die die Geräte ganz ausschaltet. Wieso können sie das nicht gerade selber machen? Wieso verstehen sie das Problem nicht? Reden genügt leider nicht immer.
Piccinni Tiziana LG 06G
iCh musste letzhin fast schon etwas grinsen.. ich hatte über nacht das modem unseres computers ausgeschaltet. am morgen traf ich auf meinen verzweifelten vater, bereits mit dem telefonbuch in der hand, um einen techniker zu rufen, da plötzlich das internet nicht mehr funktionierte! :-) jetzt habe ich allerdings auch ihn instruiert und das ein- und ausschalten des modems führt zu keinen komplikationen mehr. manchmal muss man einfach mal kurz die dinge miteinander klären..
AntwortenLöschenDiese Überlegung mit dem Laptop habe ich mir noch gar nie gemacht, obwohl sie wirklich stimmt. Sobald man zu Hause ist, wird er aufgestartet - wenn man das Zimmer verlässt lässt man ihn laufen - an der Steckdose...
AntwortenLöschenAber hey, jetzt wissen wir endlich, wieso wir immer um die Steckdosen in der Mensa streiten müssen - das sind Stromsparmassnahmen, so können wir nicht mehr brauchen... :D