Obwohl ich mit meinen 1.7 Planeten immer noch unter dem schweizerischen Durchschnitt von 2.9 Planeten liege, ist es trotzdem sehr bedenklich. Mit meinem Lebensstil würde die Erde also nicht reichen.
Noch lebe ich zu Hause in einem Mehrpersonenhaushalt und brauche kaum ein Auto da ich sehr nahe an der Schule wohne. Trotzdem wäre mein Ressourcenverbrauch nicht gedeckt, wenn alle so leben würde. Das Bedenkliche für mich daran ist, was erst sein wird wenn ich ausziehe, alleine wohne und mit dem Auto zur Arbeit fahre.
Energie zu sparen habe ich mir schon sehr oft überlegt. In unserem Haus hat es einige Energiesparlampen. Ich schalte auch das Licht immer aus, wo es nicht gebraucht wird und ebenfalls sind die Elektrogeräte ganz ausgeschaltet, wenn ich sie nicht brauche. Doch dies reicht nicht mal annähernd.
Wenn ich mir nun überlege, was ich später in meinem Leben ändern könnte, damit ich der Umwelt weniger schade, fehlt es mir oft auch am Wissen. Was ist gut und wo gibt es noch weitere Möglichkeiten.
Bei der Berechnung meines C02 Ausstosses bin ich auf 7,7t gekommen. Was dies nun genau bedeutet weiss ich aber nicht wirklich. Dass ich dabei sparen kann ist mir bewusst. Als Studentin fehlt einem jedoch oft auch das Geld dazu.
Abschliessend wurde mir nochmals bewusst gemacht, wie stark wir unserer Umwelt schaden. Ich weiss jedoch auch, dass wir dies ändern und als Vorbild voran gehen können. Wie gesagt fehlt es mir jedoch noch am Wissen. Ich habe mir dazu vorgenommen, mich darüber genauer zu informieren und sobald ich eine eigene Wohnung habe, mehr auf das Sparen von Energie zu achten.
Wichtig für mich ist, dass der Gedanke daran geweckt wurde und einem die bedenkliche Situation nochmals richtig bewusst wurde.
Mittwoch, 18. Februar 2009
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Du hast völlig recht. Beim Lesen ist mir gerade bewusst geworden, dass ich auch sehr wenig über Nachhaltigkeit weiss. Man muss sich wirklich gut informieren, wenn man etwas unternehmen möchte. Gerade weil viele nicht wissen, wie man sparen und umweltfreundlich leben kann, tun sie es auch nicht. Es sollte mehr in den Medien und Werbungen darüber gesprochen werden und die möglichen Konsequenzen aufzeigen, so dass man wirklich darauf aufmerksam gemacht wird!
AntwortenLöschenGenau die gleichen Gedanken habe ich mir auch gemacht. Wie wird das denn wohl aussehen, wenn ich nicht mehr zuhause lebe. Dann fahre ich eventuell mit dem Auto zur Arbeit und kaufe wahrscheinlich auch mehr Fertig- und Tiefkühlprodukte etc.
AntwortenLöschenIch finde es gut, dass du dir trotzdem Gedanken machst, auch wenn du unter dem Schweizer Durchschnitt liegst. Denn jeder kann immer noch mehr tun. Man darf sich nicht beruhigen damit, dass man einwenig besser abschneidet als der Rest.
Ich finde einfach wichtig, dass wir uns jetzt bewusst sind, welchen Lebensstil wir führen. Jetzt liegt es an uns, uns näher darüber zu informieren.
Ich finde es toll von dir, dass du endlich von zu Hause ausziehst und dir deine eigene Wohnung gründest. Zudem ist deine Einstellung vorbildhaft, indem du dann versuchst, so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen und dass du dir zudem noch eine Art Energiewissen aneignen willst. Mach das auch!!
AntwortenLöschenEin Tipp von mir. Achte bei der Anschaffung von neuen elektronischen Geräten nicht nur auf den Preis sonder dass du Geräte kaufst, die einen sparsamen Energieverbrauch haben. So kannst du Energie und auf die Dauer auch ein wenig Geld sparen.
Irgendwie geht es uns doch allen gleich... Wir sind etwas peinlich berührt, diese Tatsachen über unseren eigenen Lebenswandel zu hören. Wir halten uns im Grunde doch alle für "gute" Menschen, die unserer Umwelt gegenüber ein Gewissen haben. Die Wahrheit hören, wollen wir nicht wirklich, denn es müsste ja Konsequenzen nach sich ziehen.
AntwortenLöschenIch war auch ehrlich erschrocken, so wie du. Ich hoffe, dass auch meinen noblen Worten Taten folgen werden...